Flughafen Leipzig: Brisante Details! Fast hätte es der Antonov Mega-Frachter noch geschafft

Biden will Russland aus G20-Runde ausschließen

Biden will Russland aus G20-Runde ausschließen

US-Präsident Joe Biden hat sich für einen Ausschluss Russlands aus der G20-Runde ausgesprochen. Falls dies nicht gelinge, müsste der Ukraine aber zumindest ein Beobachterstatus bei den Treffen gewährt werden, erklärte Biden weiter.

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Leipzig/Hostomel. Sie waren unter den ersten Opfern des blutigen Angriffs-Kriegs der Russen in der Ukraine: Die Mitarbeiter und Flugzeuge des Flugzeugbauers Antonov.

Die russische Offensive hatte am Morgen des 24. Februars den Flugplatz Hostomel erreicht. Durch den Luftangriff kamen nach ukrainischen Angaben mehrere Antonov-Mitarbeiter zu Tode, weitere wurden verletzt.

Der weltweit einzigartige Mega-Frachter AN-225 wurde bei dem Angriff wahrscheinlich komplett zerstört. Antonov-Mitarbeiter brachten jetzt neue, brisante Details ans Licht. Offenbar hätte es die Maschine beinahe noch geschafft, zum Flughafen Leipzig überzusetzen.

Flughafen Leipzig: Antonov Mega-Frachter hätte es beinahe noch geschafft

Zuvor hatte der AN-225 Pilot Dmytro Antonov die Airline in einem Youtube-Video kritisiert. Schon am 26. Januar habe es von einer NATO-Agentur einen Appell gegeben, die Antonov-Flotte wegen eines möglichen Krieges mit Russland an den Flughafen Leipzig umzuziehen.

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Das ist der Flughafen Leipzig/Halle:

  • Eröffnung am 18. April 1927
  • „Flughafen Schkeuditz“ (LEJ) zählt mit rund 2,6 Millionen Passagieren zu den Top 15 der verkehrsreichsten Flughäfen Deutschlands
  • nach Frankfurt a.M. der Flughafen mit den meisten Frachtflügen in Deutschland
  • die Ziele ab Leipzig/Halle mit den meisten Passagieren: Antalya (Türkei), Frankfurt a.M., Hurghada (Ägypten), Mallorca (Spanien) und München

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+++ Flughafen Leipzig: Traurige Gewissheit! DIESES besondere Flugzeug wird man hier nicht mehr sehen +++

Das sei aber von Antonov ignoriert worden.

Antonov-Mitarbeiter mit brisanten Details – AN-225 hätte zum Flughafen Leipzig abheben sollen

Als Reaktion darauf verfassten Antonov-Mitarbeiter einen emotionalen, offenen Brief, der ein komplett neues Licht auf die letzten Stunden vor dem Kriegsbeginn in Hostomel wirft.

Demnach arbeitete die Belegschaft noch in der Nacht vom 23. Februar im Notbetrieb, damit die AN-225 am nächsten Morgen in Richtung Leipzig abheben hätte können. Noch am selben Abend sei der sechste Motor an der Maschine montiert worden.

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Dann kam der Morgen des 24. Februars und mit ihm der Krieg. Zwar seien alle beteiligten Mitarbeiter zur Arbeit erschienen – der Luftraum sei aber gesperrt gewesen und die AN-225 konnte nicht zum Flughafen Leipzig abheben.

In welchem Zustand sich der Mega-Frachter jetzt befindet, ist derzeit unklar. Bilder lassen das Schlimmste vermuten. Offenbar ließen aber viele Arbeiter ihr leben, um den ukrainischen „Traum“ zu retten. (bp)