Sex und Alkohol: Tipps für deine Weihnachtsfeier mit dem Chef

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Same procedure as every year: Für die einen ist sie eine willkommene Abwechslung im Arbeitsalltag, für die anderen eine nervige Pflichtveranstaltung mit Kollegen, die man sowieso nicht mag – die Betriebsweihnachtsfeier. Damit ihr optimal auf das Unternehmens-Highlight oder wahlweise -Fiasko vorbereitet seid, haben wir hier ein paar Überlegungen für euch.

Weihnachtsfeier im Unternehmen: Dabei sein ist alles

Auch wenn ihr absolut keine Lust habt, geht besser zur Weihnachtsfeier und setzt ein Lächeln auf. In der Chefetage und bei den Kollegen macht ihr damit den Eindruck, dass euch das Unternehmen etwas bedeutet. Ihr müsst auch nicht den ganzen Abend bleiben. Und, hey: Wann gibt es sonst schon kostenlos Getränke, Essen und vielleicht sogar ein unterhaltsames Programm? Wenn euch euer Betrieb mit Würstchen und Kartoffelsalat abspeisen will, habt ihr wenigstens ein Thema, über das ihr am nächsten Tag im vertrauten Kollegenkreis schimpfen könnt.

Weihnachtsfeier mit Recht: Muss ich? Darf ich?

Rechtlich ist eine Weihnachtsfeier übrigens kaum geregelt. Das Unternehmen muss kein Fest auf die Beine stellen, es ist also eher eine Frage der Motivation und Mitarbeiterführung. Gleichzeitig sind auch die Angestellten nicht verpflichtet, an dem geselligen Beisammensein teilzunehmen.

Anders sieht es aus, wenn es in der Arbeitszeit stattfindet. Wer dann keine Lust auf Party hat, muss zumindest an Schreibtisch oder Werkbank bleiben. Mitarbeiter können in den meisten Fällen nicht von der Weihnachtssause ausgeschlossen werden – es sei denn, sie müssen eine Notversorgung sicherstellen.

Alkohol: Jetzt kann ich es ja sagen. Oder?

Oft fließt bei Betriebsweihnachtsfeiern der Alkohol in Strömen, schließlich bezahlt ja der Chef. Und im Grunde ist gegen die nächste Runde auch nichts einzuwenden.

Doch Vorsicht: Alkohol enthemmt. Wer dann zum Beispiel die Vorgesetzten beleidigt, muss trotz Ausnahmesituation „Weihnachtsfeier“ mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen wie Abmahnung oder sogar Kündigung rechnen. Wer auf der Party unbedingt lästern will, sollte sich also vertrauenswürdiger Runde wissen – oder sicher sein, dass alle, wirklich alle anderen genauso hackedicht sind.

Sex bei der Weihnachtsfeier: prickelnd oder Ärgernis?

Wenn eine lockere Weihnachtsfeier so ganz anders ist als der Betriebsalltag, kommen Angestellte immer wieder auch auf verruchte Gedanken: Soll ich mit der Kollegin? Hätte der Kollege vielleicht auch Lust? Gerüchte über Techtelmechtel in Abstellkammern, Kopierräumen oder Toiletten gibt es in fast jedem Unternehmen.

Wer sich auf den schnellen Sex zwischendurch einlässt, sollte aber vorsichtig sein: keine Po-Abdrücke auf dem Kopierer hinterlassen, keine Kondome unter dem Bürostuhl vergessen. Solange das Pärchen – oder wie groß die Gruppe auch sein möge – nicht erwischt wird und alles einvernehmlich abläuft, ist das Schäferstündchen kein Problem.

Doch werden sie ertappt, ist es formal die berühmte „Erregung öffentlichen Ärgernisses“. Dann liegt es in der Hand des plötzlichen Beobachters, ob er den Dingen ihren Lauf lässt oder Vorgesetzte beziehungsweise die Polizei informiert.

Fast noch wichtiger ist aber, sich vorher die Frage zu stellen: Würde ich später einen One-Night-Stand mit der Kollegin oder dem Mitarbeiter bereuen? Denn das Getuschel am nächsten Tag in den Gängen kann schlimmer sein als auf jeder Weihnachtsfeier.

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