Neues Hindernis für Bauhaus-Museum: Gericht prüft Verkehrslärm

Blick auf die Baustelle des Bauhaus-Museums bei der Grundsteinlegung (28.10.2016) in Weimar.
Blick auf die Baustelle des Bauhaus-Museums bei der Grundsteinlegung (28.10.2016) in Weimar.
Foto: Imago / Thomas Müller
  • Bauhaus-Museum in Weimar wird Fall für Oberverwaltungsgericht
  • Klage richtet sich gegen Bebauungsplan

Thüringens Oberverwaltungsgericht muss sich mit dem Bebauungsplan für das neue Bauhaus-Museum in Weimar beschäftigen. An diesem Mittwoch werde die Klage eines Immobilienbesitzers verhandelt, der sich durch das Projekt in seinen Rechten eingeschränkt sehe, teilte das Gericht am Montag mit. Das Grundstück des Mannes liege allerdings nicht innerhalb des Bebauungsplans für den Museumsneubau am Weimarhallenpark.

Kläger befürchtet mehr Verkehrslärm

Der Kläger befürchte, dass er durch die Verlegung von Straßen auf seinem Grundstück künftig mehr Verkehrslärm habe. Zudem moniere er, dass sich die Stadt Weimar durch einen Vertrag mit der Klassik Stiftung Weimar unzulässig vorab beim Baustandort gebunden habe.

Eröffnung des Bauhaus-Museums in zwei Jahren

Das Museum soll im April 2019 zum 100. Geburtstag des Bauhauses eröffnet werden. Die Standortsuche hatte sich über mehrere Jahre hingezogen. In das neue Museum sollen nach früheren Angaben 22,6 Millionen Euro investiert werden.

Noch mehr Unterschriften: Finden sich 200.000 Gegner der Gebietsreform?

Ein Teil der Unterschriften für ein Volksbegehren gegen die Gebietsreform wurde am 6. Januar 2016 vor dem Thüringer Innenministerium in Erfurt von Dirk Bergner (l., FDP) vom Verein "Selbstverwaltung für Thüringen" unter den Augen von Journalisten entladen.
Ein Teil der Unterschriften für ein Volksbegehren gegen die Gebietsreform wurde am 6. Januar 2016 vor dem Thüringer Innenministerium in Erfurt von Dirk Bergner (l., FDP) vom Verein "Selbstverwaltung für Thüringen" unter den Augen von Journalisten entladen.
Foto: Martin Schutt/dpa

Mit einer Klage hat die Landesregierung das Volksbegehren gegen ihre Gebietsreform vorerst gestoppt. Die Initiatoren zeigen sich davon unbeeindruckt und sammeln trotzdem Unterschriften. Rund 200.000 binnen vier Monaten ist das Ziel.

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