"Was tun?": Außenminister Gabriel diskutiert in Weimar mit Kulturschaffenden

Unter dem Titel "Was tun?!" diskutiert Außenminister Gabriel mit Kulturschaffenden am Samstag ab 14 Uhr im Deutschen Nationaltheater Weimar über eine offene Gesellschaft. (Archivfoto)
Unter dem Titel "Was tun?!" diskutiert Außenminister Gabriel mit Kulturschaffenden am Samstag ab 14 Uhr im Deutschen Nationaltheater Weimar über eine offene Gesellschaft. (Archivfoto)
Foto: Candy Welz/dpa
  • Diskussion im Deutschen Nationaltheater am Samstag über offene Gesellschaft
  • Neben Schriftsteller Dieckmann, Künstler Halbouni und Schauspielerin Riemann kommt auch Bundesaußenminister Gabriel

Unter dem Titel "Was tun?!" findet am Samstag ab 14 Uhr im Deutschen Nationaltheater (DNT) in Weimar im Rahmen des Kunstfestes eine Diskussionsveranstaltung über die offene Gesellschaft statt. Gäste sind unter anderem Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD), der Schriftsteller und Intellektuelle Friedrich Dieckmann, Manaf Halbouni, der Künstler, der mit seinen Bussen vor der Frauenkirche für Aufsehen sorgte, Schauspielerin Katja Riemann und DNT-Intendant Hasko Weber.

Wie kann man Haltung zeigen?

Auf dem Weimarer Kulturforum der offenen Gesellschaft diskutieren die Kulturschaffenden unterschiedlicher Disziplinen, Vertreter von Bildungseinrichtungen, Menschen aus Theorie und Praxis und vor allem das Publikum, wie und mit welchen Praktiken es gelingen kann, heute Haltung zu zeigen. Dabei soll es laut Veranstaltern ausdrücklich nicht um das Beklagen und Analysieren der gegenwärtigen Zustände gehen. "Das wurde zur Genüge getan. Es geht um's Tun!", heißt es in der Ankündigung.

Installation auf dem Theaterplatz

Die Veranstaltung ist in drei Gesprächsrunden gegliedert. Anlässlich des Weimarer Kulturforums für eine offene Gesellschaft zeigt der in Dresden lebende Künstler Manaf Halbouni auf dem Theaterplatz seine Installation "Nowhere is Home".

Das Weimarer Kulturforum ist eine gemeinsame Veranstaltung der Allianz Kulturstiftung, der Initiative "Die Offene Gesellschaft" und des Kunstfestes Weimar.