Brand gelegt und aus Psychiatrie entwischt

Der Mann nutzte einen Feueralarm zur Flucht aus einem Krankenhaus in Weimar. (Symbolfoto)
Der Mann nutzte einen Feueralarm zur Flucht aus einem Krankenhaus in Weimar. (Symbolfoto)
Foto: Jens Wolf / dpa
  • Brandstifter entflieht psychiatrischer Einrichtung in Weimar
  • Mann nutzt offene Türen nach Feueralarm zur Flucht
  • Polizei findet Patienten bei einem Autohaus

Der mutmaßliche Plan eines Patienten in der psychiatrischen Abteilung des Sophien- und Hufeland-Klinikums in Weimar ging am Ende nicht ganz auf. Doch zuerst legte er einen Brand und nutzte er die geöffneten Türen zur Flucht.

Toilettenpapier im Waschbecken angezündet

Es war gegen 2.50 Uhr in der Nacht von Donnerstag zu Freitag, als der Patient in seinem Waschbecken eine Rolle Toilettenpapier in Brand setzte. Als dichter Qualm entstanden war, drückte er auf den Feuermelder. Dadurch öffneten sich auch sämtliche Türen des Krankenhauses, wie es in einem Polizeibericht heißt. Dies nutzte der aus dem Landkreis Gotha stammende Mann zur Flucht.

Suchaktion zunächst erfolglos

Die Polizei leitete daraufhin sofort Suchmaßnahmen ein und informierte Taxis, Nahverkehr und die Bundespolizei. Dennoch dauerte es einige Stunden, ehe er wieder eingefangen werden konnte. „Der Mann wurde am Freitag gegen 14 Uhr bei einem Autohaus gefunden, wo er sein Auto reparieren lassen wollte“, bestätigte Polizeikommissarin Seeger gegenüber Thüringen24. Das Autohaus sei über die Suche nach dem Mann informiert gewesen und hätte sich bei der Polizei gemeldet.

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Die Polizei hofft auf Hinweise. (Symbolfoto)
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