Kommt nach der Kälte der Wärme-Schock?

Am Wochenende steigen die Temperaturen in Thüringen deutlich an, die Kälte aus dem Osten wird von milder Mittelmeer-Luft verdrängt. (Symbolfoto)
Am Wochenende steigen die Temperaturen in Thüringen deutlich an, die Kälte aus dem Osten wird von milder Mittelmeer-Luft verdrängt. (Symbolfoto)
Foto: Oliver Berg / dpa
  • Tief Hartmut: Noch liegt Dauerfrost über Thüringen
  • Wetter stellt sich zum Wochenende hin um
  • Temperaturkurve zeigt steil nach oben

Thüringen friert – aber nicht mehr lang. Der Dauerfrost im Freistaat hat nach den Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bald ein Ende. Über das Wochenende zeigt die Temperaturkurve steil nach oben. Die schlechte Nachricht: Vom strahlend blauen Himmel müssen sich die Thüringer erst einmal verabschieden.

Umfrage zum Dauerfrost in Thüringen:

Hartmut sorgt für Kälte - milde Luft vom Mittelmeer

Während Hoch „Harmut“ derzeit noch eisige Kälte aus dem Osten ansaugt, stellt sich die Wetterlage voraussichtlich ab Freitag wieder um. Wie Cathleen Weber vom DWD erklärt, gerät Mitteldeutschland dann wieder unter Tiefdruck-Einfluss. Aus dem Mittelmeerraum strömt milde Luft in die derzeit noch frostigen Gefilde. Schon am Freitag können die Temperaturen leicht in den Plusbereich drehen.

Temperaturen steigen über das Wochenende an

Über das Wochenende geht es weiter aufwärts, sodass nach Ansicht der Meteorologin ab Sonntag Werte von acht oder neun Grad Celsius realistisch sind. Mit etwas Glück fallen sie in der kommenden Woche auch nachts nicht mehr unter den Gefrierpunkt. „Die Modelle schwanken noch“, berichtet die Expertin von den Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes. Denkbar seien dabei aber auch Tageshöchstwerte von zehn oder elf Grad. Noch an diesem Mittwoch wird mit einem Maximum von minus sechs Grad gerechnet – innerhalb weniger Tage könnte es also zu einem Anstieg von bis zu 17 Grad kommen.

Wolken, Regen und Glätte in Thüringen

Mit den milden Temperaturen ziehen allerdings auch die Wolken nach Thüringen. Zunächst kann Schnee vom Himmel fallen und – je milder es wird – auch Regen. Auf dem gefrorenen Boden besteht also große Glättegefahr. Dauerregen wird es nach Webers Einschätzung jedoch nicht geben. Wer bis dahin noch einmal die Sonne genießen will, so lautet die Empfehlung der Meteorologin, sollte vor dem Wochenende rausgehen und sich warm einpacken.