„Full-Emergency-Alarm“: Notlandung am Flughafen Erfurt

Ein Bundeswehrflugzeug vom Typ Transall musste in Erfurt notlanden.
Ein Bundeswehrflugzeug vom Typ Transall musste in Erfurt notlanden.
Foto: dpa / Martin Wichmann/dpa
  • Bundeswehrflugzeug muss in Erfurt notlanden
  • Offenbar ist ein Triebwerk ausgefallen
  • Flugzeug bleibt vorerst am Flughafen Erfurt-Weimar

Ein Transportflugzeug der Bundeswehr ist am Donnerstagnachmittag unplanmäßig auf dem Flughafen Erfurt-Weimar gelandet. Nachdem an einem von zwei Triebwerken der Maschine technische Schwierigkeiten festgestellt wurden, funkten die Soldaten den Erfurter Tower an.

Maschine musste in Erfurt Halt machen

Wie ein Flughafensprecher Thüringen24 erklärte, wurde ein „Full-Emergency-Alarm“ ausgelöst, bei dem alle Rettungskräfte in Bereitschaft versetzt werden. "Deshalb war auch ein Großaufgebot an Feuerwehr vor Ort", heißt es weiter. Die Rettungkräfte wurden allerdings nicht benötigt. Das Flugzeug konnte kurze Zeit später ohne Zwischenfälle landen, wie Flughafen und Bundeswehr mitteilten.

Auf dem Weg von Spanien nach Hohn in Schleswig-Holstein

Die Maschine war auf einem Transportflug vom spanischen Murcia nach Hohn in Schleswig-Holstein. Wie viele Soldaten sich an Bord befanden, war zunächst nicht bekannt. Im Normalfall werden bei Transportflügen bis zu sechs Soldaten eingesetzt, wie ein Sprecher der Luftwaffe erklärte.

Transall war auf UN-Mission in Mali

Die in Erfurt gelandete Maschine war ursprünglich für eine Mission der Vereinten Nationen in Mali im Einsatz und sollte nach Angaben der Luftwaffe ausgetauscht werden.

Flugzeug wird am Flughafen Erfurt-Weimar repariert

Das Flugzeug, eine auch als „Engel der Lüfte“ bekannte Transall C-160D, bleibt vorerst am Flughafen Erfurt. Dort soll die Maschine untersucht und repariert werden. Das Modell sei so konstruiert, dass es auch mit nur einem funktionierendem Triebwerk fliegen könne, hieß es bei der Luftwaffe.