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Die Flammen sind aus! Feuerwehr zeigt Video vom großen Waldbrand

Waldbrand im Weimarer Land

Der Brand auf einem Feld und in einem angrenzenden Wald im Weimarer Land ist gelöscht. Aufgrund von Glutnestern sei die Feuerwehr aber für eine Brandwache weiter vor Ort, sagte ein Sprecher der Landeseinsatzzentrale der Polizei am Mittwochmorgen.

  • Großer Waldbrand bei Kranichfeld-Rittersdorf gelöscht
  • Feuerwehr über Tage im Einsatz
  • Video von der Ankunft der Kameraden am Brandort

Der schwere Waldbrand im Weimarer Land ist endlich gelöscht. Der Großeinsatz sei am Mittwochabend beendet worden, schrieb die Feuerwehr Kranichfeld am Donnerstag auf Facebook. Gleichzeitig veröffentlichten die Kameraden ein Video von der Lage, wie sie die Feuerwehrleute am Dienstag in dem Wald bei Rittersdorf bei ihrer Ankunft vorfanden.

Feuerwehr Kranichfeld zeigt Video auf Facebook:

Waldbrand im Weimarer Land hält Feuerwehr in Atem

In dem Clip ist zu sehen, wie gleich an mehreren Stellen Rauchsäulen in den Himmel steigen. Die Bäume sind in dichten Rauch gehüllt, die Einsatzkräfte bauen ihre Gerätschaften auf. Der Großbrand sollte die Helfer zwei Tage lang in Atem halten. Immer wieder flammten Glutnester auf, auch die Löschwasserversorgung gestaltete sich schwierig.

Zu wenig Feuerwehrleute in Thüringen

Die Feuerwehr in Kranichfeld dankte nach dem Einsatz den vielen Unterstützern, darunter den insgesamt 150 Kameraden aus der gesamten Region. Gleichzeitig wies sie auf die nach eigenen Angaben seit Jahren angespannte Personalsituation hin: „Leider mussten wir auch feststellen, dass es nach wie vor stets an Einsatzkräften gemangelt hat!“

Fotos vom Waldbrand bei Rittersdorf:

Feuerwehr genehmigt sich verdientes Bier

Letztlich habe das Feuer im Weimarer Land jedoch unter Kontrolle gebracht werden können. In ihrem Facebook-Post beschreibt die Feuerwehr in Kranichfeld auch, wie sich die Floriansjünger nach dem Einsatz bei Rittersdorf gefühlt haben: „Erleichtert, erschöpft, aber auch mit einem Lächeln im Gesicht fuhren wir die Fahrzeuge in unsere Hallen und aßen gemeinsam Abendbrot und tranken unser wohlverdientes Fläschchen Bier!“