Dürre-Sommer: Über die Hälfte aller Jungbäume in Thüringen abgestorben

Die Hitze und anhaltende Trockenheit haben den Forstbestand in Thüringen stark zu schaffen gemacht. Aber auch andere Umwelteinflüsse tragen eine Mitschuld. (Symbolbild)
Die Hitze und anhaltende Trockenheit haben den Forstbestand in Thüringen stark zu schaffen gemacht. Aber auch andere Umwelteinflüsse tragen eine Mitschuld. (Symbolbild)
Foto: Oliver Berg / dpa
  • Witterung, Brände und Schädlinge beuteln Forstbestand
  • Thüringenforst rechnet mit 115 Millionen Euro Schäden

Stürme, Dürre, Brände und Schädlingsbefall haben nach Einschätzung von Thüringenforst in diesem Jahr Schäden in Höhe von rund 115 Millionen Euro in den Wäldern des Freistaates verursacht. „Etwa 50 bis 70 Prozent der jungen Bäume sind vertrocknet und müssen ersetzt werden“, sagte Thüringenforst-Sprecher Horst Sproßmann am Donnerstag.

Wachstumsschwaches Jahr in Thüringen

Zuvor hatte der MDR darüber berichtet. Die Waldexperten gehen derzeit auch von einem äußerst geringen Wachstum der Bäume in diesem Jahr aus. „Der Jahresring 2018 wird wohl einer der schwächsten“, sagte Sproßmann. Zumindest die Samenernte falle bislang bei den meisten Baumarten üppig aus. Sie läuft laut Sproßmann noch bis November.