Gericht: Verbot des geplanten Rechtsrock-Konzerts in Magdala war rechtens

Das Gericht entschied: die einsteilige Verfügung der Stadt Magdala war rechtens.
Das Gericht entschied: die einsteilige Verfügung der Stadt Magdala war rechtens.
Foto: Sebastian Haak/dpa
  • Gericht: Verbot des geplanten Rechtsrock-Konzerts rechtens
  • Stadt Magdala hatte Organisatoren Benutzung eines Feldwegs untersagt
  • Kundgebung wurde nach Apolda verlegt

Weimar. Das Verbot zur Nutzung eines Feldweges zur Anreise zu einem geplanten Rechtsrock-Konzert in Magdala war rechtens.

Das hat das Weimarer Amtsgericht am Freitag entschieden und damit eine einstweilige Verfügung der Stadt Magdala bestätigt, wie eine Sprecherin des Gerichts sagte.

Abgesagtes Rechtsrock-Konzert: Gericht gibt Stadt Magdala recht

Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Die Stadt hatte im Oktober kurz vor einem geplanten Rechtsrock-Konzert den Organisatoren untersagt, einen kommunalen Zufahrtsweg zum Veranstaltungsgelände zu nutzen.

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Daraufhin war die Kundgebung nach Apolda verlegt worden. (hier mehr zur Verlegung)

Nach Angaben der Sprecherin ging das Gericht bei seiner Entscheidung davon aus, dass es sich bei dem Feldweg nicht um einen öffentlichen, sondern lediglich landwirtschaftlich genutzten Weg handelt. Der Anmelder der Kundgebung kann gegen Entscheidung Berufung einlegen. (dpa)