Weimar. Bei einer rechten Kundgebung der "Patrioten für Deutschland" und einer Gegendemonstration in Weimar ist es zu Auseinandersetzungen gekommen.
Demonstranten überschreiten Absperrungen
Mehrere Demonstranten eines Bündnisses gegen Rechts hätten am Samstag auf dem Weimarer Theaterplatz versucht, Absperrungen zu überschreiten und in den Versammlungsbereich der "Patrioten für Deutschland" zu gelangen, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag sagte. Einigen sei dies auch gelungen.
"Patriot" schlägt mit Stange zu
Ein Teilnehmer der Versammlung der "Patrioten" habe einen der Gegendemonstranten mit einer Fahnenstange geschlagen. Ob der Gegendemonstrant dabei verletzt wurde, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Wegen des Vorfalls laufen Ermittlungen.
Teils habe es seitens der Gegendemonstranten Sitzblockaden und Widerstandshandlungen gegenüber Polizisten gegeben.
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An der Kundgebung der "Patrioten für Deutschland" nahmen nach Schätzungen der Polizei zu Beginn der Versammlung etwa 40 bis 50 Menschen teil. Beim Bündnis gegen Rechts schätzte ein Polizeisprecher die Teilnehmerzahl auf bis zu 300 Menschen. (dpa)