Demo trifft auf Gegendemo: Auseinandersetzungen in Weimar

Beim Bündnis gegen Rechts schätzte ein Polizeisprecher die Teilnehmerzahl auf bis zu 300 Menschen. (Archivbild)
Beim Bündnis gegen Rechts schätzte ein Polizeisprecher die Teilnehmerzahl auf bis zu 300 Menschen. (Archivbild)
Foto: imago stock&people / imago/Christian Mang

Weimar. Bei einer rechten Kundgebung der "Patrioten für Deutschland" und einer Gegendemonstration in Weimar ist es zu Auseinandersetzungen gekommen.

Demonstranten überschreiten Absperrungen

Mehrere Demonstranten eines Bündnisses gegen Rechts hätten am Samstag auf dem Weimarer Theaterplatz versucht, Absperrungen zu überschreiten und in den Versammlungsbereich der "Patrioten für Deutschland" zu gelangen, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag sagte. Einigen sei dies auch gelungen.

"Patriot" schlägt mit Stange zu

Ein Teilnehmer der Versammlung der "Patrioten" habe einen der Gegendemonstranten mit einer Fahnenstange geschlagen. Ob der Gegendemonstrant dabei verletzt wurde, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Wegen des Vorfalls laufen Ermittlungen.

Teils habe es seitens der Gegendemonstranten Sitzblockaden und Widerstandshandlungen gegenüber Polizisten gegeben.

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Viel mehr bei der Gegendemo

An der Kundgebung der "Patrioten für Deutschland" nahmen nach Schätzungen der Polizei zu Beginn der Versammlung etwa 40 bis 50 Menschen teil. Beim Bündnis gegen Rechts schätzte ein Polizeisprecher die Teilnehmerzahl auf bis zu 300 Menschen. (dpa)