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Polit-Prominenz beim Festakt: Weimarer Innenstadt wird lahmgelegt – Polizei im Großeinsatz

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Der Wagen des Bundespräsidenten wartet vor der Herderkirche. Foto: Jan-Henrik Wiebe
  • Polit-Prominenz bei Festakt in Weimar
  • 100 Jahre Weimarer Reichsverfassung
  • Zahlreiche Sperrungen und Einschränkungen
  • Polizei im Großeinsatz

Weimar. 

Der Festakt wird zum Kraftakt: Wenn am 6. Februar der 100. Jahrestag der Weimarer Reichsverfassung begangen wird, müssen sich die Einwohner auf eine Ausnahmesituation einstellen. Weite Teile der Innenstadt von Weimar werden dann nicht zu erreichen sein, Halteverbote gelten vielfach schon am Tag zuvor.

100 Jahre Weimarer Verfassung: Sperrungen in der Innenstadt

Am Dienstag veröffentlichte die Stadt eine entsprechende Information der Thüringer Polizei. Demnach sollen Anwohner und Gewerbetreibende persönlich von Polizisten über die Maßnahmen in Kenntnis gesetzt werden. Klar ist aber schon jetzt: „Das Befahren der betreffenden Innenstadtbereiche ist ab dem Morgen des 6. Februar 2019 stark eingeschränkt.“

In den Straßen rund um das Weimarer Zentrum werden dazu demnächst entsprechende Schilder aufgestellt. Die Halteverbotszonen sollen voraussichtlich schon ab den Morgenstunden am 5. Feburar – einem Dienstag – gelten. Auch für Fußgänger wird es am Tag der Feierlichkeiten Einschränkungen geben.

Einschränkungen in Weimar – Polizei im Großeinsatz

„Der Bereich in der historischen Innenstadt rund um die Stadtkirche St. Peter und Paul (Herderkirche) bis zum Deutschen Nationaltheater wird für Sie an diesem Tag nur eingeschränkt erreichbar sein“, kündigt die Polizei den Weimarern schon jetzt an. Für Fragen wird ab 4. Februar ein Bürgertelefon eingerichtet: (0361) 662 19 00.

Steinmeier und Merkel zu Festakt in Weimar

Mit dem Festakt wird an die Verabschiedung der Weimarer Reichsverfassung im Jahr 1919 erinnert, mit der erstmals in Deutschland ein umfassendes demokratisches System etabliert wurde. Zu den Feierlichkeiten werden in Weimar zahlreiche hochrangige Gäste wie unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD), Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) erwartet. (maf)