Junge Frau fällt in Weimar Verbrecher zum Opfer: Ihre Täterbeschreibung ist sehr speziell – seine Beute auch

Die Frau aus Weimar konnte der Polizei eine ziemlich genaue Täterbeschreibung liefern – mit einigen Auffälligkeiten. (Symbolbild)
Die Frau aus Weimar konnte der Polizei eine ziemlich genaue Täterbeschreibung liefern – mit einigen Auffälligkeiten. (Symbolbild)
Foto: Imago / Waldmüller

Eine junge Frau ist in Weimar einem Räuber zum Opfer gefallen. Der Mann war offenbar so auffällig, dass sie sich ihn gut einprägen konnte: Ihre Täterbeschreibung ist nicht nur präzise, sondern auch ziemlich speziell. So auch die Beute, die der Mann unter Gewalt an sich gerissen hat.

Frau wird in Weimar von Räuber überfallen

Wie die Polizei mitteilte, war die 25-Jährige am Dienstagmorgen kurz vor 6.30 Uhr auf dem Weg zur Bushaltestelle in der Ernst-Thälmann-Straße.

Kurz vor der Friedrich-Naumann-Straße packte sie dann plötzlich ein Mann an der Hand. Er versuchte ihr Handy zu entreißen, das sie gerade in ihre Tasche stecken wollte.

Mann macht kuriose Beute

Als der erste Versuch scheiterte, griff er direkt in die Handtasche. Zu fassen bekam er darin aber nur: ein Pausenbrot.

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Beim Gerangel um die Tasche stürzte die junge Frau zu Boden und verletzte sich am Knie. Trotz allem konnte sie der Polizei eine ziemlich genaue Täterbeschreibung abliefern – mit einigen Auffälligkeiten.

"Schlauchboot"-Treter und enge Hose

So beschrieb das Opfer den Mann:

  • mindestens 1,80 Meter groß
  • heller Typ mit heller Haut, der Nacken wirkte rot
  • dunkelblondes Haar bis zum Nacken
  • trainierte Beine, was durch die enge Hose zu sehen war

Er war bekleidet mit:

  • einem dunkelblauen, hüftlangen Anorak mit dünner, zerknitterter Kapuze
  • einer dunklen Hose mit zwei Gesäßtaschen
  • und dunklen Schuhen

Auffällig an den Schuhen seien die dreckig weißen Sohlen, die wie breitgetreten ausgesehen haben sollen – "als wären sie von einem Schlauchboot", so heißt es im Einsatzbericht.

Wer den Mann kennt, auf den die Beschreibung passt, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer (03643) 88 20 bei der Polizei zu melden. (aj)