Weimar: Schlägertypen verbreiten seit Tagen Angst in der Stadt – so brutal gehen sie vor

Angreifer haben zweimal in Weimar zugeschlagen. (Symbolfoto)
Angreifer haben zweimal in Weimar zugeschlagen. (Symbolfoto)
Foto: dpa

Weimar. Bereits seit Tagen verbreiten Schlägertypen in Weimar Angst und Schrecken.

Denn innerhalb kürzester Zeit hat es in Weimar gleich zwei brutale Angriffe gegeben. Die Muster der Taten und die extreme Nähe der beiden Tatorte machen stutzig.

Jetzt sucht die Polizei Weimar dringend nach weiteren Zeugen, die zur Aufklärung der Fälle beitragen können.

Ganz besonders sucht die Polizei nach jungen Leuten, die am 27. Juni (Donnerstag) von einer Party am Busbahnhof an der Katholischen Kirche in der Hoffmann-von Fallersleben-Straße in Weimar vorbeigekommen sind. Sie können möglicherweise die Angreifer der ersten Tat gesehen haben.

Blinde Gewalt in Weimar – Polizei sucht brutales Duo

Nach Angaben der Beamten soll ein Mann (46) an diesem Tag kurz nach 5 Uhr in der Früh auf seinen Bus gewartet haben.

Dort sei er von zwei ihm unbekannten jungen Männern angesprochen worden. Er bat sie zu gehen. Doch sie haben überhaupt nicht daran gedacht.

Stattdessen schlug einer der beiden dem 46-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Das Opfer wollte flüchten, versteckte sich hinter einer Hecke. Vergeblich.

Das Duo zog den Mann am Rucksack aus der Hecke und trat auf ihn ein. Danach flüchteten die jungen Männer Richtung Goetheplatz.

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Schläger prügeln auf Radfahrer ein

Genau vier Wochen später, wieder an einem Donnerstag (25. Juli) kam es in der Heinrich-Heine-Straße wieder zu einem Fall sinnloser Gewalt.

Dort wurde ein Radfahrer (36) gegen 4 Uhr morgens von einer Gruppe bedrängt.

Auch in diesem Fall bat das spätere Opfer darum, in Ruhe gelassen zu werden. Stattdessen erhielt der 36-Jährige einen Faustschlag ins Gesicht und stürzte von seinem Fahrrad. Daraufhin wurde ihm mehrfach vor den Kopf und Oberkörper getreten.

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Polizei bittet um Hinweise

Ob die beiden brutalen Fälle tatsächlich in einem Zusammenhang stehen, ist noch unklar.

Fest steht: In beiden Fällen wurde nichts geklaut.

Die Polizei spricht von „bloßer Aggression“ und bittet um Zeugenhinweise unter folgender Nummer: 03643-882-0. (ak)