Parkplatz-Ärger in Weimar: Anwohner erhebt schwere Vorwürfe gegen die Stadt

Ein Mann aus Weimar beschwert sich über die Park-Situation in der Innenstadt. (Symbolbild)
Ein Mann aus Weimar beschwert sich über die Park-Situation in der Innenstadt. (Symbolbild)
Foto: dpa

Weimar. Es ist ein ewiger Konflikt zwischen Autofahrern und Radfahrern, Anwohnern und Parkplatz-Suchenden: Die Verkehrssituation in der Innenstadt. Die Stadt Weimar hat jetzt eine Entscheidung getroffen – Anwohner schütteln den Kopf.

„Damit beweist die Stadt einmal mehr ihre rückwärtsgewandte Haltung in der Verkehrspolitik“, beklagt ein Mann aus Weimar.

Weimar: Stadt schafft Parkplätze – Protest

Darum geht es: Bis vor Kurzem war das Parken in der Rittergasse in Weimar verboten. Jetzt hat die Stadt die verkehrsberuhigte Straße in der Altstadt zum Parken freigegeben – aber nur für Anwohner.

Das stößt auf Kritik. Ein Mann wirft der Stadt vor: „Die Stadt legalisiert in der Rittergasse das Falschparken.“ Radfahrer würden durch die neue Regelung gefährdet werden. „Zudem sind die Fahrbahnbreiten bereits jetzt für Rettungsfahrzeuge und Lieferverkehr grenzwertig“, schreibt er.

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Stadt will gegen Falschparker vorgehen

Die Stadt erklärt zu der neuen Parkplatz-Regelung in der Rittergasse: „Bisher haben alle dort abgestellten Fahrzeuge verkehrswidrig geparkt.“ Um die Situation zu verbessern, habe man nun die Parkplätze explizit ausgewiesen.

Zur Sorge des Anwohners, dass einige Fahrzeuge nun nicht mehr vorbeikommen, gibt die Stadt Weimar Entwarnung. „Für den fließenden Verkehr verbleibt eine ausreichende Restbreite.“