Fridays for Future Weimar droht Ärger, weil die Aktivisten DAS über die Polizei schreiben

Mit diesem Tweet hat Fridays for Future über die Stränge geschlagen, die Polizei ermittelt.
Mit diesem Tweet hat Fridays for Future über die Stränge geschlagen, die Polizei ermittelt.
Foto: Jonas Klüter/dpa/Twitter

Weimar. Den Aktivisten von Fridays for Future in Weimar droht wegen einer Nachricht im Kurznachrichtendienst Twitter juristischer Ärger. Die Kriminalpolizei Weimar hat eine Anzeige wegen Volksverhetzung gegen das Bündnis gefertigt, wie die Polizei Thüringen am Freitag auf ihrem offiziellen Account bei Twitter mitteilte.

Der Vorgang werde der Staatsanwaltschaft Erfurt vorgelegt, sobald die Akten vollständig vorlägen.

Fridays for Future Weimar greift Polizei scharf an

In einem Tweet hatte Fridays for Future Weimar geschrieben, die Polizei diskriminiere, morde, prügele und hehle. Sie könne deshalb nicht in einem Atemzug mit der Feuerwehr als „Helfer“ bezeichnet werden. Wenig später entschuldigte sich die Gruppierung für „die emotional aufgeladene Verallgemeinerung und Pauschalisierung“.

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Aktivisten rudern etwas zurück

Gerade mit der Polizei in Weimar sei die Zusammenarbeit etwa bei Demonstrationen immer gut gewesen. Man habe auf strukturelle Probleme in der Polizei hinweisen wollen, nicht aber alle Polizisten diffamieren. (dpa)