Hund in Weimar attackiert Frau – die Besitzer kümmert's aber nicht

In Weimar-West ist eine Frau von einem Hund gebissen worden. Dessen Besitzer halfen ihr aber nicht...  (Symbolbild)
In Weimar-West ist eine Frau von einem Hund gebissen worden. Dessen Besitzer halfen ihr aber nicht... (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Weimar. Ihren Samstagspaziergang hat sich eine 55-Jährige aus Weimar auch anders vorgestellt...

Als die Frau am Samstagnachmittag einen Trampelpfad in Weimar-West hinter dem Gelände der Albert-Schweitzer-Schule entlanglief kam ihr eine Familie mit einem nicht angeleinten Hund entgegen.

Hund in Weimar beißt zu

Der Hund schien der Frau auf den ersten Blick recht unscheinbar: klein und braun – vermutlich ein Dackel. Doch der kleine Hund stellte sich alles andere als friedlich heraus, wie die Polizei Weimar berichtet.

Nachdem er die Spaziergängerin gesehen hatte, rannte der Vierbeiner auf die Frau zu – und biss ihr in die Kniekehle.

Doch Herrchen und Frauchen schien dies überhaupt nicht zu kümmern. Im Gegenteil: Sie entfernten sich lieber mit dem Hund vom Ort des Geschehens und setzten ihren Spaziergang fort, anstelle der verletzten Frau zu helfen.

Polizei aus Weimar bittet um Hinweise

Nun sucht die Polizei aus Weimar nach den Begleitpersonen des Hundes.

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Die Verletzte beschreibt den Mann als 1,80 Meter groß, mit kurz geschorenen Haaren. Er hatte einen schwarzen Pullover mit blauer Weste an.

Die Frau habe dunkelrote Haare und eine dunkelrote Hose, dazu eine blaue Jacke mit schwarzem Totenkopfaufdruck getragen. Die beiden waren in Begleitung eines Mädchens in Teenageralter.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Weimar unter der Telefonnummer 03643/882-0 oder per E-Mail unter pi.weimar@polizei.thueringen.de entgegen. (mbe)