Weimar: Schmierereien hören einfach nicht auf! Diesmal trifft es die CDU – „Entsetzt und tief getroffen“

Das beschmierte Wohnhaus, in dem auch die CDU Weimar ihr Büro hat. Die Polizei fahndet.
Das beschmierte Wohnhaus, in dem auch die CDU Weimar ihr Büro hat. Die Polizei fahndet.
Foto: CDU Weimar

Weimar. Es hört und hört einfach nicht auf!

Schon im April sind in Weimar öffentliche Gebäude mit illegalen Graffiti beschmiert worden, sogar das Wittums-Palais, immerhin ein Gebäude des UNESCO-Weltkulturerbes, ist verunstaltet worden. Oberbürgermeister Peter Kleine (parteilos) ist damals völlig zu Recht erbost gewesen.

Jetzt haben die Schmierfinken nochmal in Weimar zugeschlagen – und diesmal ist die CDU Weimar Opfer!

Weimar: Schmierereien hören einfach nicht auf! Dieses Mal trifft es die CDU

Die CDU Weimar hat ein Foto auf Facebook gepostet, dass die Kreisgeschäftsstelle in der Erfurter Straße zeigt – völlig beschmiert, mit bösen Parolen und Wörtern verschmutzt. Die Partei schreibt dazu: „In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde auf das Wohngebäude, in dem auch die CDU Weimar ihr Büro hat, ein großflächiger Graffiti-Anschlag verübt. Die CDU Weimar ist aufgrund des Ausmaßes entsetzt und tief getroffen.“

Und weiter: „Dies zeigt erneut deutlich, wie wichtig der Antrag der CDU-Stadtratsfraktion zu politische motivierten Schmierereien war. Sachbeschädigung und blinder Vandalismus darf niemals Teil der politischen Auseinandersetzung werden.“

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Das ist die Stadt Weimar:

  • älteste Aufzeichnungen über Weimar reichen bis 899 zurück
  • „Weimar“ bedeutet ursprünglich „Heiligtumsee“
  • mit rund 65.000 Einwohnern (Stand 2019) die viertgrößte Stadt Thüringens
  • bekannt für das kulturelle Erbe und die Epoche der Weimarer Klassik; Standort des Goethe- und Schillerdenkmals, des Goethe- und Schiller-Museums sowie des Bauhaus-Museums mit Werken von Walter Gropius
  • Oberbürgermeister ist Peter Kleine (parteilos)

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Weimar: Zeuge hatte Jugendlichen auf frischer Tat erwischt

Nur ein Tag später ist der Polizei ein weiterer Fall von illegaler Schmiererei gemeldet worden. Diesmal ist auch das Gebäude der Stadtverwaltung in der Schwanseestraße 17 mit schwarzer Farbe besprüht worden. Die Polizei teilt mit, dass der Schriftzug dort einen Bezug zu den Schmierereien an der CDU-Kreisgeschäftsstelle vermuten lässt.

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Ein Zeuge hatte einen Jugendlichen beobachtet, der auf dem Hermann-Brill-Platz einen Begrenzungsstein „verzieren“ wollte. Der Jugendliche ist mit schwarzem Edding zu Werke gewesen. Er ist sofort geflüchtet, als er Zeugen entdeckt hatte. Nach der polizeilichen Beschreibung ist er zwischen 13 und 16 Jahre alt. Zum Tatzeitpunkt hat er einen schwarzen Kapuzen-Hoodie, eine schwarze Hose und schwarze Schuhe getragen.

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Die Polizei Weimar nimmt unter 03643 8820 Hinweise zu ihm und weiteren Sachbeschädigungen auf. (mg)