Weimar: Mann zückt wegen 3G-Regel eine Waffe – und kündigt noch Schlimmeres an

In Weimar ist ein Mann ausgerastet, weil er nicht ins Amt durfte. (Symbolbild)
In Weimar ist ein Mann ausgerastet, weil er nicht ins Amt durfte. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand

Weimar. In Weimar hat ein Mann eine Pistole gezückt – wohl, weil er ein Problem mit den geltenden Corona-Regeln hat.

Die Polizei Weimar ermittelt jetzt gegen den 60-Jährigen. Wegen Bedrohung.

Weimar: Mann bedroht Mitarbeiter von Amt mit Pistole

Er soll am Dienstagnachmittag einen Mitarbeiter des Thüringer Landesverwaltungsamtes mit einer Pistole bedroht haben. Verletzt wurde bei dem Vorfall am Eingang des Gebäudes niemand.

Laut Polizei arbeitet der Mann selbst im Landesverwaltungsamt, wollte etwas abholen und beschwerte sich über die 3G-Regelung, wonach nur Geimpfte, Genesene und negativ Getestete rein dürfen.

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Er konnte aber keinen 3G-Nachweis vorlegen. Daraufhin zückte er seine Pistole und richtete sie auf den Mitarbeiter. Gleichzeitig drohte er damit, gleich noch mit einem Sturmgewehr wiederzukommen. Daraufhin ließ ihn der Mitarbeiter rein – und rief die Polizei.

Polizei Weimar findet Waffen in Wohnung

Noch am selben Tag fand die Polizei weitere Waffen in der Wohnung des 60-Jährigen und stellte diese sicher. Der Mann hat eine Erlaubnis zum Besitz dieser Waffen. Nachdem er vorläufig festgenommen worden war, wurde er auf Weisung der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt. Es wurde Anzeige wegen Bedrohung erstattet. (dpa/red)