„Lost Place“ in Weimar soll neues Leben eingehaucht werden – DAS ist der Plan

Thüringen: So schön ist das Bundesland

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Weimar. Ein fast vergessener „Lost Place“ in Weimar bekommt nicht nur einen neuen Anstrich, sondern einen neuen Existenzgrund.

Anstatt ein bekanntes, unter Denkmalschutz stehendes „Lost Place“ in Weimar abzureißen, gibt es Renovierungspläne und eine Chance auf ein zweites Leben.

„Lost Place“ in Weimar: Ehemaliges Sanatorium soll renoviert werden

Aufgeplatzter Putz, mit Graffiti beschmierte Wände, kaputte Lampen, leerstehende Räume und Flure. Was einmal ein Sanatorium gewesen ist, sieht heute nicht mehr danach aus. Projektentwickler Ralph Dierich hat das seit 1994 leerstehende Sanatorium in Löhma gekauft und will dem Gebäude eine neue Chance geben, berichtet „MDR Thüringen“. Er hat schon genaue Pläne.

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Das ist die Stadt Weimar:

  • älteste Aufzeichnungen über Weimar reichen bis 899 zurück
  • „Weimar“ bedeutet ursprünglich „Heiligtumsee“
  • mit rund 65.000 Einwohnern (Stand 2019) die viertgrößte Stadt Thüringens
  • bekannt für das kulturelle Erbe und die Epoche der Weimarer Klassik; Standort des Goethe- und Schillerdenkmals, des Goethe- und Schiller-Museums sowie des Bauhaus-Museums mit Werken von Walter Gropius
  • Oberbürgermeister ist Peter Kleine (parteilos)

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„Lost Place“ in Weimar: Riesiges Gelände mit eigenem Restaurant und Kulturhaus

„Im Sanatorium haben im Ort die meisten gearbeitet, ich glaube sogar fast alle“, berichtet Bernd Stauch. „Meine Frau war hier in der Küche und da war es dann gang und gäbe, dass man hier am Sonntag für einen geringen Obolus zum Essen kam“, schwelgt Stauch in Erinnerungen.

Nicht nur Küche und Restaurant hat das Sanatorium zu bieten, auch ein Kulturhaus mit Theater und Filmvorführraum sind vorhanden. Das Grundstück ist riesig. Und wie sehen jetzt die Pläne aus?

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„Lost Place“ in Weimar: Besitzer ist für Inspiration offen

Was das angeht ist Ralph Dierich noch offen für alles. „Hier waren Ärztezimmer und die bieten sich natürlich für Wohnen, als Ferienwohnung, oder auch für seniorengerechtes Wohnen oder was auch immer hervorragend an“, berichtet er dem „MDR Thüringen“ von seinen Visionen.

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Zunächst einmal möchte Dierich eine Internetseite einrichten lassen. Diese soll 3D-Projektion ermöglichen, damit auch potentielle Förderer aus dem Ausland sich einen Überblick verschaffen können. (ali)