HomePod

Apple will mit intelligentem Lautsprecher Aufholjagd starten

Apple bietet seinen HomePod für 349 Dollar an.
Apple bietet seinen HomePod für 349 Dollar an.
Foto: Apple
Die intelligenten Lautsprecher von Google und Amazon sind bereits eine Weile auf dem Markt. Nun zieht auch Apple mit dem HomePod nach.

San Francisco.  Mit mehreren Wochen Verspätung bringt Apple seinen intelligenten Lautsprecher HomePod auf den Markt und will damit Amazon und Google Konkurrenz machen. Der kalifornische Konzern kündigte am Dienstag an, dass ihn Kunden aus den USA, Großbritannien und Australien ab Freitag bestellen können.

Das sprachgesteuerte Gerät war im Juni angekündigt worden und sollte eigentlich im Dezember erhältlich sein. Mit der Verschiebung verpasste Apple das lukrative Weihnachtsgeschäft.

Apple bietet HomePod für 349 Dollar an

Experten zufolge besteht für das Unternehmen die Gefahr, dass sich viele Verbraucher intelligente Lautsprecher von Amazon oder Google unter den Baum legten und die beiden Rivalen ihre Dominanz ausbauen konnten.

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Sie hatten die Preise für die Einsteigermodelle gesenkt. Apple bietet seinen HomePod für 349 Dollar an. Im Frühjahr soll das Gerät auch in Deutschland erhältlich sein, wobei der Preis noch nicht bekannt ist.

Spotify läuft auf Amazon- und Google-Geräten

Besitzer des Lautsprechers können per Sprachsteuerung Musik abspielen lassen, die Heizung in der Wohnung steuern, Botschaften verschicken oder sich Nachrichten vorlesen lassen. Apple-Manager hoffen auch, dass damit mehr Nutzer den hauseigenen Musik-Streamingdienst Apple Music abonnieren statt zum Rivalen Spotify abzuwandern.

Spotify ist auch mit den Lautsprechern von Amazon und Google kompatibel, während Apple Music bei diesen Geräten nicht funktioniert. (rtr)

Finanzen

Nach der US-Steuerreform bringt Apple seinen Geldschatz heim

Apple-Chef Tim Cook hat angekündigt, in den USA 30 Milliarden Dollar zu investieren und 20.000 neue Jobs zu schaffen. Nach der US-Steuerreform muss der Konzern deutlich weniger an den Staat abführen.
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Foto: Christoph Dernbach / dpa
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