Casting-Show

Umfrage: Nur 15 Prozent finden Heidi Klums GNTM authentisch

Staffel 13 von „Germany's next Topmodel“ startet am Donnerstag – mit Heidi Klum, Michael Michalsky (l.) undi Klum und Thomas Hayo in der Jury.
Staffel 13 von „Germany's next Topmodel“ startet am Donnerstag – mit Heidi Klum, Michael Michalsky (l.) undi Klum und Thomas Hayo in der Jury.
Foto: Martin Ehleben / ProSieben
Die Castingshow „Germany's next Topmodel“ kennt fast jeder. Das Frauenbild, das die Sendung vermittelt, stößt bei vielen auf Kritik.

Berlin.  Eine große Mehrheit in Deutschland ist der Ansicht, die ProSieben-Castingshow „Germany's next Topmodel“ (GNTM) vermittele ein falsches Schönheitsideal. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov kurz vor Beginn der neuen Staffel veröffentlichte. Dabei stimmten 74 Prozent der Befragten dieser Aussage zu, 22 Prozent „eher“, 52 Prozent davon „voll und ganz“.

Dagegen waren nur 15 Prozent der Befragten der Ansicht, GNTM sei authentisch. Der Aussage stimmten 11 Prozent „eher“, 4 Prozent „voll und ganz“ zu, 41 Prozent finden die Show „überhaupt nicht“ authentisch und 24 Prozent „eher nicht“.

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Der Bekanntheitsgrad der Show ist dagegen ausgesprochen hoch: So gaben nur 10 Prozent der Befragten an, GNTM nicht zu kennen, während 37 Prozent die Sendung bereits mindestens einmal gesehen haben. Weitere 27 Prozent kennen GNTM dem Namen nach, 25 Prozent gaben an, zu wissen, worum es darin geht, die Castingshow aber bisher noch nicht eingeschaltet zu haben.

Die neue, inzwischen 13. „Germany's next Topmodel“-Staffel startet beim Privatsender ProSieben an diesem Donnerstag. Jurychefin Heidi Klum beginnt die Suche nach dem „Topmodel 2018“ diesmal in der Karibik. Die Co-Juroren Thomas Hayo und Michael Michalsky stellen ihr nach Angaben des Senders 50 „Topmodel“-Anwärterinnen vor, die sie in ganz Deutschland gesucht haben.

Das GNTM-Finale im Mai 2017 hatte durchschnittlich 2,43 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 8,9 Prozent. Die Werte waren damit schlechter als beim Finale 2016, das noch 2,87 Millionen Zuschauer (10,9 Prozent) interessiert hatte. (dpa)

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