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Verzicht auf Außenministerposten – Martin Schulz’ Erklärung

Außenministeramt adé: Darum geht es beim SPD-Drama um Martin Schulz

Martin Schulz verzichtet auf Außenministerium – er reagiert damit auf den Druck aus der SPD. Und auf die harsche Kritik von Noch-Außenminister Sigmar Gabriel. Wir erklären das SPD-Drama.

Martin Schulz verzichtet auf Außenministerium – er reagiert damit auf den Druck aus der SPD. Und auf die harsche Kritik von Noch-Außenminister Sigmar Gabriel. Wir erklären das SPD-Drama.

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Zwei Tage nach der Ankündigung von Martin Schulz, Außenminister werden zu wollen, verzichtet der Noch-SPD-Chef darauf. Seine Erklärung:

Berlin.  SPD-Chef Martin Schulz hat am Freitag seinen Verzicht auf den Eintritt in eine etwaige neue schwarz-rote Bundesregierung erklärt. Er hatte zunächst das Außenministerium übernehmen wollen. Die Erklärung des scheidenden Parteivorsitzenden im Wortlaut::

„Der von mir gemeinsam mit der SPD-Parteispitze ausverhandelte Koalitionsvertrag sticht dadurch hervor, dass er in sehr vielen Bereichen das Leben der Menschen verbessern kann. Ich habe immer betont, dass – sollten wir in eine Koalition eintreten – wir das nur tun, wenn unsere sozialdemokratischen Forderungen nach Verbesserungen bei Bildung, Pflege, Rente, Arbeit und Steuer Einzug in diesen Vertrag finden.

Ich bin stolz sagen zu können, dass das der Fall ist. Insbesondere ist die Neuausrichtung der Europapolitik ein großer Erfolg. Umso mehr ist es für mich von höchster Bedeutung, dass die Mitglieder der SPD beim Mitgliedervotum für diesen Vertrag stimmen, weil sie von dessen Inhalten genauso überzeugt sind, wie ich es bin.

Durch die Diskussion um meine Person sehe ich ein erfolgreiches Votum allerdings gefährdet. Daher erkläre ich hiermit meinen Verzicht auf den Eintritt in die Bundesregierung und hoffe gleichzeitig inständig, dass damit die Personaldebatten innerhalb der SPD beendet sind. Wir alle machen Politik für die Menschen in diesem Land. Dazu gehört, dass meine persönlichen Ambitionen hinter den Interessen der Partei zurückstehen müssen.“ (rtr)

Ganz schön hart: So rechnet Sigmar Gabriel jetzt mit der SPD-Spitze ab

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Ganz schön hart: So rechnet Sigmar Gabriel jetzt mit der SPD-Spitze ab
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Druck aus der SPD – Schulz verzichtet auf Außenministerium

Martin Schulz war bei der Bundestagswahl 2017 Spitzenkandidat der SPD.
Martin Schulz war bei der Bundestagswahl 2017 Spitzenkandidat der SPD.
Foto: Kay Nietfeld/dpa / dpa

Außenministeramt adé: Darum geht es beim SPD-Drama um Martin Schulz

Martin Schulz verzichtet auf Außenministerium – er reagiert damit auf den Druck aus der SPD. Und auf die harsche Kritik von Noch-Außenminister Sigmar Gabriel. Wir erklären das SPD-Drama.
Fr, 09.02.2018, 15.44 Uhr

Martin Schulz verzichtet auf Außenministerium – er reagiert damit auf den Druck aus der SPD. Und auf die harsche Kritik von Noch-Außenminister Sigmar Gabriel. Wir erklären das SPD-Drama.

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In der SPD überschlagen sich die Ereignisse. Nach harter Kritik erklärt Schulz, er wolle auf den Posten des Außenministers verzichten.
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