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Gerst soll wie geplant im Dezember von ISS zurückkehren

Russland prüft nach "Sojus"-Panne Aussetzen von ISS-Versorgungsflügen

Nach einem Zwischenfall mit einer Sojus-Rakete hatten zwei Raumfahrer eine Notlandung überstehen müssen.

Nach einem Zwischenfall mit einer Sojus-Rakete hatten zwei Raumfahrer eine Notlandung überstehen müssen.

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Doch keine Verlängerung im All für den ISS-Kommandanten Alexander Gerst? Die Nasa erklärte, trotz der Sojus-Panne bleibe alles im Plan.

Moskau.  Nach dem missglückten Start einer russischen Sojus-Rakete rechnet die US-Raumfahrtbehörde Nasa nicht mit Verzögerungen bei der Rückkehr des deutschen Astronauten Alexander Gerst zur Erde.

Der Rückflug von der Internationalen Raumstation (ISS) werde nach jetzigem Stand wie geplant im Dezember stattfinden, sagte Nasa-Chef Jim Bridenstine am Freitag in Moskau. Einen genauen Plan werde es aber erst nach Abschluss der Untersuchungen zu dem Vorfall geben. Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos machte hingegen keine genauen zeitlichen Angaben zum Rückflug.

Am Donnerstag war es zum Fehlstart einer Sojus-Rakete gekommen. Russland setzte daraufhin bemannte Starts mit den Sojus-Raketen vorerst aus, bis die Unfallursache geklärt ist. Gerst ist seit Juni auf der ISS und hat dort seit Anfang Oktober als erster Deutscher das Kommando inne. (dpa)

Unfall bei Sojus-Start - Astronauten in Kasachstan notgelandet

Laut Berichten russischer Agenturen geht es den beiden Raumfahrern Alexei Owtschinin und Nick Hague gut. Die beiden waren auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS.
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