In den Flitterwochen: Paar trifft sich mit Fremden – was dann passiert, überstehen die meisten Ehen nicht

Ein Pärchen im Bett. (Symbolfoto)
Ein Pärchen im Bett. (Symbolfoto)
Foto: imago/Westend61

Was für die anderen Pärchen eine Katastrophe und Grund für Beziehungsschluss wäre, schweißt dieses frisch verheiratete Paar nur noch enger zusammen.

Lee (31) und Terri (27) Blackley aus Lowestoft in Großbritannien haben erst im Mai dieses Jahres geheiratet, wie der Mirror berichtet. Drei Jahre haben sie gedatet, bevor sie die wichtige Entscheidung getroffen haben.

Bereits während ihrer Beziehung fing das Paar zu swingen an. Das heißt, dass sie keine exklusive Beziehung miteinander führten, sondern auch Sex mit anderen Menschen hatten. Auch den Begriff „offene Beziehung“ hört man in diesem Zusammenhang oft.

Nach der Hochzeit sahen Lee und Terri Blackley keinen legitimen Grund, warum sie mit dem Swingen aufhören sollten.

Swingen in den Flitterwochen: Für das Paar besonders heiß

Als das Pärchen in Spanien ihre Flitterwochen verbrachte, traf es auf ein weiteres Urlaubspärchen. Terri sagt, sie hätten das Pärchen online kennen gelernt.

Am letzten Tag des Urlaubes haben sich die beiden Pärchen dann getroffen, um Sex miteinander zu haben.

Lee sagt, die Neugier habe bei ihm dabei eine große Rolle gespielt: „Ich wollte wissen, ob dem anderen Mann seine Frau genau so viel bedeutet, wie mir meine“.

„Der Sex mit dem anderen Pärchen war wie ein Segen für unsere Ehe“

Diese Worte sagte Lee über die gemachte Erfahrung. Für die Blackleys war es das erste Swinger-Mal nach der Hochzeit.

Die beiden sind sich einig: Die Swinger-Erfahrung im Urlaub hat sie nur einander näher gebracht.

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Klare Regeln für das Sex-Leben

Eine offene Beziehung bedarf strikter Regeln, damit diese funktionieren kann. Dessen ist sich die Blackleys einig. Deswegen haben sie ebenfalls Regeln für ihre Swinger-Momente aufgestellt.

Während Sex mit anderen Menschen in Ordnung geht, küssen Lee und Terri nur einander. Auch Swingen bei den beiden zu Hause ist tabu. Dafür nehmen sie meist ein Hotelzimmer.

Ebenfalls Pflicht sind Kondome und regelmäßige Tests auf sexuell übertragbare Krankheiten.

Blackleys gehen gegen die Stigmatisierung von Swingen vor

Das Ehepaar findet, dass es ein großes Stigma in der Gesellschaft gegenüber Swinger-Leuten vorherrscht. Blackleys gestehen, dass sie früher ebenfalls einer anderen Meinung waren, als jetzt.

„Bevor wir selbst damit angefangen haben, dachten wir, Swinger wären nur alte Leute, die an riesigen Sex-Orgien teilnehmen würden“, sagte Lee.

Doch seine Einstellung hat sich geändert. „Am Ende ist Swingen etwas, was zwischen erwachsenen Menschen hinter geschlossenen Türen mit Einverständnis aller Teilnehmer passiert. Warum sollte das so ein großes Problem sein?“ (ses)