Stewardess (27) sucht Wohnung: Vermieter machen ihr ein fragwürdiges Angebot

Eine Stewardess aus Düsseldorf suchte in Köln eine Wohnung. Bei Ebay-Kleinanzeigen machte sie einige schlechte Erfahrungen. (Symbolbild)
Eine Stewardess aus Düsseldorf suchte in Köln eine Wohnung. Bei Ebay-Kleinanzeigen machte sie einige schlechte Erfahrungen. (Symbolbild)
Foto: imago stock people / imago/Schöning
  • Stewardess sucht eine Wohnung in Köln
  • Dieses Angebot machen ihr die Vermieter

Eine 27-Jährige aus Düsseldorf arbeitet als Stewardess und sucht eine dauerhafte Bleibe in Köln. Um eine Wohnung in Domstadt zu finden, durchforstet sie die Annoncen auf Ebay-Kleinanzeigen – und stößt dabei auf widerliche Angebote. Das berichtet der „Express“.

Wohnungsangebot in Köln knapp

Die Großstadt lockt Menschen aus allen Ecken der Bundesrepublik in die Nähe des Doms. Das kann viele Gründe haben – zum Beispiel berufliche. Gründe für einen Umzug in die Flughafenstadt hat auch die Stewardess, die seit Monaten vergeblich eine Wohnung in Köln sucht.

Dabei bringt die junge Frau, die zurzeit in Düsseldorf lebt, gute Voraussetzungen für die Wohnungssuche in einer Großstadt mit, in der das Wohnungsangebot knapp ist. Sie hat eine unbefristete Anstellung, keine Haustiere, keine Kinder und sie raucht nicht.

Aber für einige Vermieter scheint das nicht zu reichen. Das fällt der 27-Jährigen auf, als sie die Wohnungsinserate auf dem Online-Portal Ebay-Kleinanzeigen liest.

Wohnung gegen Sex

Da das Wohnungsangebot in Köln so knapp ist, greifen Vermieter auf unmoralische Angebote zurück. „Biete Wohnung gegen Gegenleistung“ sei nur eines der Angebote, die die junge Frau auf Ebay-Kleinanzeigen entdeckt hat. Die erwartete Gegenleistung ist Sex.

„Zweimal im Monat für ein paar schöne Stunden. Dafür wohnst du umsonst“, sei laut „Express“ eines der Wohnungsangebote gewesen.

Einige Wohnungsanbieter hätten der Stewardess anscheinend auch Fotos im Chat geschickt. Die Wohnungssucherin hat sie jedoch nicht geöffnet, da sie von anderen Fällen weiß, dass es sich um Penis-Fotos handelt.

----------------------

Mehr Themen:

dm trifft kompromisslose Entscheidung – mit direkten Konsequenzen für die Kunden

Frau schleift Hund „Zebra“ auf Elektroroller über den Asphalt – ihre Rechtfertigung ist widerlich

Top-News des Tages:

Spanien: Kind Julen (†2) tot in Brunnen gefunden – Video zeigt den Moment der Bergung

Metro verkauft „Real“: Dieser Supermarkt-Riese soll jetzt schon in den Startlöchern stehen

----------------------

Inserate keine Straftat

Rechtsanwalt Steffen Wilde äußert bei „Express“, dass solche anstößigen Wohnungsinserate keine Straftat darstellen. Das Angebot basiere auf freiwilliger Basis. Sollte eine Interessentin sich darauf einlassen, sei der Geschlechtsverkehr einvernehmlich.

Die einzige Chance, die Frauen bei solchen Inseraten haben: „Bestimmte verbale Aussprachen können unter die Verbote der Beleidigung oder der Nötigung fallen.“

Sex-Angebote herausfiltern unmöglich

Pierre DuBois, Pressesprecher von Ebay-Kleinanzeigen, erklärt gegenüber „Express“, dass es unmöglich sei, solche Sex-Angebote herauszufiltern: „Das ist im Prinzip unmöglich, da das Wort ,Sex‘ auch im Wort ,unisex‘ steckt, womit auch viele Textilien kategorisiert werden. Zudem werden die unmoralischen Angebote auch immer so umschrieben, dass sie für Algorithmen nicht erkennbar sind.“

Was Wohnungssuchende tun sollten, wenn sie auf solche Annoncen stoßen? Nicht darauf reagieren, antwortet Pierre DuBois: „Ihnen macht es Spaß, andere zu belästigen. Deshalb sollte man ihnen nicht antworten.“