Tierquäler häutet Kater bei lebendigem Leib – so rührend helfen Menschen den Besitzern

Brutaler Angriff auf Katze: Ein Tierquäler hat einem Kater das Fell abgezogen. (Symbolbild)
Brutaler Angriff auf Katze: Ein Tierquäler hat einem Kater das Fell abgezogen. (Symbolbild)

Zwönitz. Es war ein schockierendes Bild, das sich den Besitzern des Katers Rudolf in der vergangenen Woche ergab: Die Katze wurde im sächsischen Zwönitz Opfer eines Tierquälers. Ein Unbekannter hat ihm vom Schwanz aufwärts bei lebendigem Leibe das Fell abgezogen.

„Gegen 18 Uhr entdeckte mein Sohn die schlimmen Verletzungen. Er dachte, in der Katze stecke ein Stock. Doch das war die Wirbelsäule, die frei lag", erklärt Besitzerin Corina Tittmann der „Freien Presse“.

Katze geschändet: Tier kämpft um sein Leben

Mit geschändetem Körper brachten die Besitzer den kleinen Kater zum Tierarzt. Rudolf rang um sein Leben. Nur eine zwei Stunden lange Notoperation konnte den Kater retten.

Die Familie dachte zunächst an einen Verkehrsunfall, doch der Arzt erkannte an zwei Schnitten, dass Rudolf Opfer einer perversen Gewalttat wurde.

„Es gab auch die Überlegung, den zehn Monate alten Kater einzuschläfern. Doch unsere ganze Familie hängt an ihm. Das hätten wir unseren Kindern nicht antun können", erklärt Tittmann der „Freien Presse“.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Besitzer finden Katze im Schnee eingefroren – dann geschieht ein Wunder

Frau streichelt im Urlaub eine süße Katze – die schlimmste Entscheidung ihres ganzen Lebens

Besitzerin findet ihren Kater zu „hässlich“ – unfassbar, was sie ihm dann antut

-------------------------------------

Helfer spenden Geld für Operation

Kater Rudolf überlebt die brutale Tat. Sein Schwanz musste amputiert werden. Für die Familie sind durch die Operation hohe Kosten entstanden: Rund 600 Euro hat der lebensrettende Eingriff für das Tier gekostet.

Im Netz solidarisierten sich blitzschnell Hunderte Menschen mit der Familie Tittmann. Auf der Spendenplattform gofundme wurde um finanzielle Hilfe gebeten. 50 Menschen spendeten innerhalb von vier Tagen das nötige Geld für die Operation.

Rudolf erholt sich langsamen von der brutalen Tat des unbekannten Tierquälers. Möglicherweise muss er noch mal operiert werden. „Vielleicht hat er Glück, und das Fell wächst nach, damit er nicht so viele Narben behält", hofft Corina Tittmann. (jg)