Entflohener Sträfling stellt sich zehn Jahre nach seiner Flucht der Polizei – der Grund ist einfach verrückt

Ein entflohener Häftling hat sich nach zehn Jahren Flucht der Polizei gestellt. (Symbolbild)
Ein entflohener Häftling hat sich nach zehn Jahren Flucht der Polizei gestellt. (Symbolbild)
Foto: imago/localpic

Salzburg. Ein Mann, der vor zehn Jahren aus dem Gefängnis ausgebrochen und seitdem auf der Flucht war, hat sich jetzt der Polizei gestellt.

Am Samstagabend stand der 64-Jährige mit zwei gepackten Koffern vor den Beamten der Polizeiinspektion am Salzburger Hauptbahnhof.

Der Österreicher erklärte, die vergangenen zehneinhalb Jahre auf der spanischen Insel Teneriffa verbracht zu haben, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtet. Dort genoss er nach seinem Ausbruch sein Leben in Freiheit.

Mann war zehn Jahre lang auf der Flucht

Aber die Zeiten änderten sich und damit auch die Insel Madeira, zum Missfallen des Entflohenen.

Dort habe es ihm aber nach all der Zeit nicht mehr gefallen, weshalb er nach München geflogen und von dort aus nach Salzburg gefahren sei.

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Die Polizei überprüfte seine Personalien und fand heraus, dass der Mann im Dezember 2008 aus der Justizanstalt Schwarzau am Steinfeld in Niederösterreich ausgebrochen war – und das nur sechs Monate vor seiner Entlassung.

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64-Jähriger in Justizanstalt Salzburg zurückgebracht – doch er hat Glück

Glück für den Zurückgekehrten: Wie ein Polizeisprecher gegenüber der APA erklärte, steht der Ausbruch aus dem Gefängnis in Österreich nicht unter Strafe, weshalb der 64-Jährige nur für das restliche halbe Jahr wieder hinter Gitter muss.

Nachdem er sich gestellt hatte, wurde der Mann in die Justizanstalt Salzburg gebracht.

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Ein ebenfalls merkwürdiger Vorfall hat sich in Padua zugetragen: Dort hat eine Frau einen Strudel gebacken und dabei 40.000 Euro verbrannt. Wie das passieren konnte und warum das auch noch Folgen für sie und ihren Verlobten hatte, kannst du hier nachlesen. (cs)