Notre-Dame: Gerüstbau-Firma räumt diesen schweren Fehler ein

Mittlerweile haben die Wiederbaumaßnahmen in Notre Dame begonnen.
Mittlerweile haben die Wiederbaumaßnahmen in Notre Dame begonnen.
Foto: imago/Le Pictorium

Paris. Nach dem schlimmen Brand von Notre-Dame in Paris ist immer noch unklar, wie die Kathedrale Feuer gefangen hat. Eine Gebäudefirma räumte jetzt allerdings einen schweren Fehler ein – bestreitet aber auch, dass dieser der Auslöser gewesen sein könnte.

Die Gerüstbaufirma „La Bras Frères“ habe zugegeben, dass einige Mitarbeiter das strikte Rauchverbot missachtet hätten, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtet.

Notre-Dame: Firmensprecher bittet um Verständnis für Mitarbeiter

Von der Firma heiße es, dass sich einige Mitarbeiter „ab und zu über das Verbot hinweggesetzt“ haben. Das Unternehmen bedauere das.

Sprecher Marc Eskenazi erklärt, es sei schwierig gewesen, vom Gerüst hinabzusteigen und bittet daher um Verständnis für die Mitarbeiter. „In keinem Fall kann ein schlecht ausgedrückter Zigarettenstummel Ursache des Brandes von Notre-Dame sein“, stellt er klar.

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Notre-Dame: Endgültige Erwartung nach einer Woche

Am Montag vergangener Woche brach das Feuer aus und zerstörte einen großen Teil der weltberühmten Kathedrale im Zentrum von Frankreichs Hauptstadt. Das Dach sowie der bekannte Spitzturm brachen während des Feuers ein.

Die beiden Haupttürme konnten aber gerettet werden. Erst am Sonntag, knapp eine Woche nach dem verheerenden Brand, konnte endgültig Entwarnung gegeben werden. Nun soll Notre-Dame renoviert werden und bleibt daher schätzungsweise fünf Jahre lang geschlossen.