Dreifache Mutter lässt sich den Po vergrößern – das kostet sie das Leben

Eine Schönheits-OP kostete eine Frau ihr Leben. (Symbolfoto)
Eine Schönheits-OP kostete eine Frau ihr Leben. (Symbolfoto)
Foto: imago images / Panthermedia

Eine Dreifach-Single-Mama (28) hatte den Traum von einem größeren runden Po. Für ihren sogenannten „Brazilian butt lift“ ließ sie sich unters Messer legen. Doch kurze Zeit später gab es Komplikationen, an denen die junge Frau starb.

Prominente wie Kim Kardashian haben ihn populär gemacht, jetzt wollen viele Frauen auch einen größeren Hintern. Laut BBC ist es aber der wohl gefährlichste Eingriff in der Schönheitschirurgie. Denn dabei bestehe immer das Risiko, dass Fett in die großen Venen am Po gespritzt werde, das dann zum Herz oder zum Gehirn gelangen kann. Zwei Frauen seien bereits im vergangenen Jahr daran in Großbritannien gestorben.

Dreifach-Mutter wollte sich den Po vergrößern lassen - doch sie starb kurz darauf

Doch nichtsdestotrotz hat sich jetzt auch die 28-jährige Danea Plasencia in Miami operieren lassen. Wie 7News berichtet, wurde ihr Bauchfett in den Po injiziert. Am Freitag wurde sie dann plötzlich ins Krankenhaus eingeliefert.

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„Sie lief blau an. Bei ihr ging wirklich richtig etwas Katastrophales vor sich“, erzählte ihr Großvater Marcio C. Ferez dem Sender. Er ist selber Arzt und kann ihren Schönheitswahn nicht verstehen. „Sie hatte es wirklich nicht nötig. Ich bin gegen solche Operationen“, bestätigte er.

Dann wurde den Familienmitgliedern gesagt, dass die junge Mutter gestorben sei. Sie hinterlässt drei Kinder im Alter von neun Jahren, vier Jahren und ihr jüngstes Baby ist erst sechs Monate alt.

Klinik wolle die Todesursache herausfinden

Ein Verantwortlicher der Klinik soll sich noch am Freitagabend zu dem Vorfall laut 7News geäußert haben: „Wir sind zutiefst betrübt, dass sich heute in unserer Klinik in Miami dieser Vorfall ereignete, bei dem eine Patientin während eines Eingriffs tragisch ums Leben kam....“ Und weiter heißt es, dass dies der erste Todesfall der Klinik überhaupt sei. Man wolle die Ursache der Tragödie untersuchen und dies auch in der Öffentlichkeit präsent halten.

Die Autopsie soll jetzt Klarheit schaffen. (js)