Twitter-Nutzer suchen ihren Porno-Namen: Doch dann wird es gefährlich

Bei Twitter haben Nutzer ihre möglichen Porno-Namen gepostet. (Symbolbild)
Bei Twitter haben Nutzer ihre möglichen Porno-Namen gepostet. (Symbolbild)
Foto: imago images / Joko

Wolltest du schon immer wissen, wie dein Porno-Name lautet? Das haben einige Twitter-Nutzer für sich mit einem lustigen Spiel herausgefunden. Den Namen posteten sie dann in dem sozialen Netzwerk.

Am Ende haben sie das bitter bereut.

Nutzer twittern ihren Porno-Namen

So geht's: Nimm den Namen deines ersten Haustieres und den der Straße, in der du aufgewachsen bist. Streiche Wörter wie „Straße“ oder „Weg“ raus, und fertig ist der Pornoname.

Das postete eine Twitternutzerin. „Meiner wäre demnach Willy Dorfstraße und schon allein bei dem Klang geht mir die Hose auf!“, schreibt sie dazu.

Mehr als 700 Menschen kommentierten den Tweet, die meisten schrieben ihren eigenen Porno-Namen darunter.

Methode generiert mehr oder weniger erotische Porno-Namen

Dabei waren zahllose witzige Kombinationen:

  • Rocky Goethe
  • Susi Kanalstraße
  • Hoppel im grünen Winkel
  • Schecki Enge Gasse
  • Schlappohr Finkenflug
  • Sissi Senftenberger
  • Pinselchen Schulze-Delitzsch
  • Teddy Bertha-von-Suttner
  • Namenlose Schildkröte Wicken

Steckt dahinter kriminelle Absicht?

Nicht alle fanden das Namen-Spiel lustig. Schon kurze Zeit später warnt ein Nutzer die Twitter-Community vor der möglicherweise drohenden Gefahr. Womöglich sei diese Pornonamen-Runde gar nicht zum Spaß gedacht, sondern habe kriminelle Absichten.

„Sammelt hier jemand die Infos für Passwort-Sicherheits-Zusatzfragen? Das erste Haustier, ist da ja immer mal dabei. Ist mir wirklich ein Rätsel, warum man da mitmacht“, fragt eine Nutzerin.

Ein anderer hat die selbe Vermutung: „Kann man sicher davon ausgehen, dass die Antworten hier jetzt in irgendwelchen Listen landen.“

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Möglicher Datenklau über Twitter-Post

Spaßverderber und Panikmache? Laut dem Online-Portal „Watson“ sind die Sorgen durchaus berechtigt. Es handele sich bei dem Tweet um Social Engineering, was so viel wie „soziale Manipulation“ bedeutet. Damit soll das Vertrauen der Nutzer gewonnen werden, um an ihre Daten zu kommen.

Die unwissende Twitter-Nutzerin entschuldigte sich am Ende bei den Kommentatoren. „Ich habe weder vorgehabt, irgendwelche sensiblen Informationen herauszukitzeln, noch nachdem ich erfuhr, dass dies welche sein könnten, diese in irgendeiner Form genutzt und habe es auch nicht vor!! Ich weiß nicht mal wie!“, schreibt sie unter ihren Tweet.

Bleibt den übrigen Nutzern zu wünschen, dass niemand mit kriminellen Absichten über den Tweet stolpert. Überlege also demnächst lieber zwei Mal, bevor du unbewusst private Details im Internet ausplauderst. (vh)