Pärchen knutscht auf Urlaubsfoto – entsetzlich, was im Vordergrund zu sehen ist

Ein Paar hat sich auf einer Safari fotografieren lassen. (Symbolbild)
Ein Paar hat sich auf einer Safari fotografieren lassen. (Symbolbild)
Foto: imago images/Westend61

Für sie ist es ein Urlaub aus dem Bilderbuch. Ein Kussfoto soll die Zeit eines Paares aus Großbritannien festhalten. Doch was im Vordergrund zu sehen ist, lässt Tierfreunden das Blut in den Adern gefrieren.

Vor dem Pärchen, das Urlaub in Afrika macht, liegt ein riesiger Löwe – offensichtlich tot. Mit einem „Todeskuss“, wie britische Medien das Bild nennen, zelebrieren die Beiden das Töten eines unschuldigen Tieres.

Urlaub: Pärchen tötet Löwe und küsst sich neben dem Kadaver für ein Bild

Das Bild postete die Firma „Legelela Safaris“ auf ihrer Facebook-Seite. Mit der Überschrift: „Harte Arbeit in der heißen Kalahari-Sonne. Gut gemacht. Ein Monster-Löwe“.

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Bild mittlerweile geändert

Mittlerweile wurde das Bild zum Post geändert. Jetzt sieht man nur noch den Mann, wie er hinter dem Löwen-Leichnam posiert.

„Legelela Safaris“ ist eine der vielen britischen Firmen, die Jagd-Touren nach Afrika organisiert. Sehr bequem von Zuhause aus kann man eine Jagdtour buchen.

Je nach Tier variieren auch die Preise. Auf der Seite des Unternehmens kann man sich die „Price-List“ herunterladen.

Löwe, Nashorn und Co. – Preis auf Anfrage

Am günstigsten sind Paviane (200 Dollar) und Schakale (250 Dollar). Mit am teuersten sind Giraffen (3000 Dollar) und Hyänen (3500 Dollar).

Für Löwen, Nashörner, Krokodile und wenige anderen Tierarten steht nur „Preis auf Anfrage“.

UK Mirror startet eine Tierschutz-Kampagne

Jetzt startet der britische Mirror eine Kampagne, um dem ein Ende zu machen. „The Mirror's End Trophy Hunting“-Kampagne fordert besseren Schutz für die bedrohten Tierarten, vor allem Giraffe, und eine Gesetztesänderung im Bezug auf Trophäen-Jagd.

Unternehmen hat eine klare Nachricht: „Zwingt uns nicht, uns dafür zu entschuldigen“

Das Unternehmen „Legelela Safaris“ scheint das Ganze wenig zu interesieren. Für sie ist die jagd auf bedrohte Tierarten einfach nur „Sport“. Auf ihrer Facebook-Seite posten sie weiterhin Bilder stolzer Jäger, manchmal ganzer Familien, und für die Tierschützer hat die Firma eine klare Nachricht:

„Wir werden auch weiterhin Bilder von Tieren veröffentlichen, die wir gejagt haben. Wenn du gegen Jagen und gegen Angeln bist, bitte halte dich nicht auf unsere Seiten auf. Wir gehen schließlich auch nicht auf deine Seiten und fluchen und kritisieren das, was du tust.

Also bitte, die groben Kommentare, die du schreibst, werden unser Lebensstil nicht verändern und sie werden uns nicht dazu zwingen, uns dafür zu entschuldigen, was wir lieben und was wir machen“.

Am Montagabend war die Facebook-Seite von „Legelela Safaris“ down.