Mondfinsternis im Juli 2019: Das sind die fantastischen Bilder des beeindruckenden Himmelsspektakels

Der Mond war während einer partiellen Mondfinsternis hinter der Quadriga des Brandenburger Tors zu sehen.
Der Mond war während einer partiellen Mondfinsternis hinter der Quadriga des Brandenburger Tors zu sehen.
Foto: Britta Pedersen/ dpa

Dienstagnacht lohnte sich mal wieder ein gespannter Blick gen Himmel. Eine Mondfinsternis war zu sehen. Und auch wenn du um die Zeit vielleicht schon friedlich schlummernd in den Federn lagst, haben wir hier die schönsten Bilder der Mondfinsternis für dich.

Eines davon ist besonders beeindruckend. Es scheint gar, als würde der Mond in Flammen stehen, so rot leuchtet er da vom Himmel.

Mondfinsternis Juli 2019: Um 21 Uhr geht's los – hier der Zeitplan

Los ging das Spektakel gegen 21 Uhr. Zu dem Zeitpunkt wirst du die Mondfinsternis allerdings noch nicht sehen können, denn der Mond geht in unseren Breitengraden erst später auf.

Erst ab 22.02 Uhr sollte die Mondfinsternis dann deutlich sichtbar sein, um 23.31 Uhr erreichte das Himmelsspektakel seinen Höhepunkt. Dann ist der Mond nämlich maximal verdunkelt.

Um 1 Uhr in der Nacht verlässt der Mond den Kernschatten wieder.

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Mondfinsternis im vollen Gang

Auf Twitter teilten die ersten Nutzer in der Nacht ihre ersten Impressionen. Und anscheinend gaben sich die meisten richtig Mühe, anständige Fotos zu posten, wenn sie schon welche posten.

Ansonsten sind bei Blutmonden, Vollmonden oder ähnlichen spektakulären Himmelsereignissen ja eher weiße Flecken auf schwarzem Hintergrund die Regel.

Auf dem Bild von Alexander Kerste sieht man bereits den Anfang der Mondfinsternis. Und auch auf Rhodos konnte der Mond beobachtet werden:

Gute Sicht im Süden, Wolken im Norden

„Die Chancen, das Spektakel nahezu ungestört mitzuverfolgen, stehen aktuell im Süden des Landes sehr gut. Wer es sich hier am besten auf einer Anhöhe mit freiem Blick gen Südsüdost bequem macht, kann die partielle Mondfinsternis in vollen Zügen genießen“, sagte Andreas Machalica, Meteorologe bei wetter.com, am Dienstag.

„In der Nordhälfte dagegen macht eine dichte Wolkendecke leider vielen Himmelsguckern einen Strich durch die Rechnung. Nur im Ostseeumfeld sowie nahe der Niederlande könnten sich ein paar Wolkenlücken auftun“, so Machalica.

Das passiert bei der Mondfinsternis

Der Mond schiebt sich bei der Mondfinsternis in den Kernschatten der Erde. Bis zu zwei Drittel von ihm werden dann komplett von unserem Planeten verdeckt sein. Deswegen spricht man von einer sogenannten partiellen Mondfinsternis.

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Ganz dunkel wird der Mond dann, wenn Sonne, Erde und Mond während einer Vollmondphase auf annähernd einer Linie sind.

Nächste Mondfinsternis erst in drei Jahren

Das sind sie am Dienstag nicht ganz. „Da der Mond morgen etwas südlich am Erdkernschatten vorbeiläuft, wird das südliche Drittel nicht komplett verfinstert“, erklärt Machalica. Sehenswert ist das Spektakel dennoch.

Nicht nur in Europa, sondern auch in großen Teilen Asiens, Afrikas, Australiens und Südamerikas wird das Himmelsspektakel zu sehen sein.

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So sorgst du für die beste Sicht bei der Mondfinsternis

die nächste Mondfinsternis gibt es erst wieder im Jahr 2022. Wenn du sie beobachten möchtest, solltest du einen möglichst dunklen Ort aufsuchen, empfehlen die Experten von wetter.com. Auf dem Land ist das Spektakel also am besten zu beobachten.

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„Wer großes Interesse an dem Naturschauspiel hat, sollte sich deshalb überlegen, ob sich nicht eine Fahrt zumindest an den Stadtrand lohnt“, raten die Experten. Wer sich dann noch ein Plätzchen auf einer Anhöhe sucht, hat die bestmögliche Sicht. (vh)