Schüsse nahe Frankfurter Hauptbahnhof – Zugverkehr eingestellt, Spezialkräfte im Einsatz

In Frankfurt gibt es einen Polizeieinsatz am Hauptbahnhof.
In Frankfurt gibt es einen Polizeieinsatz am Hauptbahnhof.
Foto: dpa

Frankfurt. Der Hauptbahnhof in Frankfurt ist am Freitagnachmittag wegen eines Einsatzes der Polizei gesperrt worden. Das teilte die Deutsche Bahn bei Twitter mit.

Wie verschiedene Medien berichten, hat es offenbar in der Nähe einen Banküberfall auf eine Sparkasse gegeben. Die Bundespolizei bestätigte am Nachmittag, dass sich Unbekannte Zugriff auf Schließfächer verschafft haben und dort der Alarm ausgelöst wurde. Die Polizei hat während der Flucht der Täter Schüsse abgegeben.

Die Täter sollen demnach in Richtung Bahnhof in Frankfurt geflüchtet sein. Deshalb fuhr dort zwischenzeitlich kein Zug. Die Polizei hat drei Verdächtige festgenommen.

Die Polizei rief dazu auf, den Bereich rund um den Hauptbahnhof in Frankfurt zu meiden. Gegen 16.50 Uhr sei die Sperrung aber wieder aufgehoben worden. „Die Sperrung des Hauptbahnhofs Frankfurt wurde aufgehoben, der Zugverkehr wird wieder aufgenommen. Es kann noch zu Verspätungen und Ausfällen kommen, bis wir alles sortiert haben“, schreibt die Bahn auf Twitter.

Frankfurt Hauptbahnhof: Offenbar Banküberfall in der Nähe des Bahnhofs

Augenzeugen berichten, dass Polizisten auf der Südseite des Bahnhofes einen Mann überwältig und gefesselt haben. Auch Spezialeinsatzkräfte waren im Einsatz.

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Ein Sprecher des Polizeipräsidiums sagte, ein Hinweis auf einen Raubüberfall sei bei der Polizei eingegangen. Was sich daraus entwickelt habe, werde ermittelt.

Laut Bahn kommt es zu Verspätungen, Umleitungen und Zugausfällen. „Wir versuchen, Ersatzhalte in Frankfurt Süd einzurichten“, erklärte die Bahn. Die Polizei teilte mit, die gesperrten Bereiche würden so früh wie möglich wieder freigegeben.

Erst zu Beginn der Woche stand der Frankfurter Hauptbahnhof bundesweit im Fokus. Dort hatte mutmaßlich ein Mann ein Kind und seine Mutter vor einen ICE gestoßen. Das Kind (8) überlebte nicht. (jg/dpa)