„Bares für Rares“ im ZDF – Verkäufer packt aus: So wird in der Sendung getrickst

Sie ist eine der beliebtesten Nachmittagsshows im deutschen Fernsehen: Die ZDF-Sendung "Bares für Rares".

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Bares für Rares“ gehört nach wie vor zu dem Quotengaranten für das ZDF. Was in der ARD der Tatort ist, ist beim ZDF die Trödelsendung.

Vermutlich ist die Sendung „Bares für Rares“ so beliebt, da das Konzept eingängig, leicht und für jeden verständlich ist. Du bringst Trödel oder Antiquitäten mit, ihr Wert wird geschätzt und wenn du viel Glück hast, darfst du zu den Händlern.

Hinter den Kulissen von der ZDF-Sendung „Bares für Rares“

Dann musst du nur noch hoffen, dass sie dir ein gutes Angebot für deinen Schatz machen und schon hast du ihn gegen Bares verkauft.

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Doch was passiert eigentlich hinter den Kulissen? Gibt es Absprachen zwischen Händlern und Experten? Und wieso sieht man im Fernsehen immer Hunderte Menschen mit ihrem Trödel, aber nur ganz wenige Teilnehmer werden dann auch bei den Händlern gezeigt?

Niemand anders als Moderator Horst Lichter beantwortet zumindest einige dieser Fragen. Und er sagt zuallererst, dass es keinerlei Absprachen gebe.

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Keine Absprachen zwischen Händlern und Experten

Im Gegenteil: „Ansonsten geht es so weit, dass die Händler und die Experten sich sogar in verschiedenen Räumen aufhalten müssen. Die kommen zu verschiedenen Zeiten, die haben versetzte Mittagspausen. Händler dürfen nicht mal durch die Räume gehen, wenn ein Experte da ist. Das alles zu dem Zweck, dass keine Absprachen getroffen werden können.“

Und warum werden nicht alle Kandidaten gezeigt, die in der Sendung herumlaufen?

Komparsen füllen die Hallen auf

Manche von ihnen seien Komparsen, um die Halle zu füllen. Aber es hat einfach einen praktischen Grund, dass nicht jeder gezeigt werden kann, der zu den Händlern darf. Es sind laut Lichter schlichtweg zu viele Verkäufer und zu viele Antiquitäten, um alles im Fernsehen zeigen zu können.

Eine weitere Frage klärt ein ehemaliger Verkäufer aus Bad Kreuznach aus der Sendung. Er hatte gegenüber der Allgemeinen Zeitung gesagt, dass er vor der Sendung bereits Details zu seiner Rarität mittels eines Fragebogens an das ZDF schicken sollte. So bereiten sich die Experten auf die Exponate vor, die im Fernsehen gezeigt werden sollen.

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Und können somit auch mehr Details direkt parat haben, als sie es sonst hätten.

Nicht alles ist spontan, selbst wenn es so wirkt im TV

Im Fernsehen wirke es zwar, als würden sie das alles aus dem Gedächtnis sagen, in Wahrheit sei es aber bis ins Detail vorbereitet, so der ehemalige Verkäufer.

Der Blick hinter die Kulissen der Endung „Bares für Rares“ zeigt auf: Nicht alles ist so spontan, wie es manchmal den Anschein hat. (fb)