Wetter in Deutschland: Experte schockt mit krasser Prognose für Herbst und Winter

Wetter in Deutschland: Der Winter soll nass werden. Regen statt Schnee ist wohl angesagt. (Symbolbild)
Wetter in Deutschland: Der Winter soll nass werden. Regen statt Schnee ist wohl angesagt. (Symbolbild)
Foto: imago images / Ralph Peters

Der Hitzesommer ist gerade erst vorbei, da droht uns schon der nächste Wetter-Hammer in Deutschland für den Herbst und den Winter.

Denn es bleibt extrem.

Der Sommer 2019 war laut amerikanischer Wetterbehörde NOAA der wärmste, der je auf der nördlichen Hemisphäre aufgezeichnet wurde.

Auch in Deutschland sind wir durch das Wetter ordentlich ins Schwitzen gekommen. Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,2 Grad war der Sommer der drittheißeste seit Beginn der Aufzeichnungen 1881. Nur in den Jahren 2018 und 2003 war es mit 19,3, beziehungsweise 19,7 Grad noch heißer.

Deutschland-Wetter: Kommt ein goldener Oktober?

Und erste Prognosen für die nächsten Monate deuten bereits auf neue Probleme hin: Trockenheit und deutlich zu warme Temperaturen.

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Der nahende Herbst könnte uns einen „goldenen Oktober“ bringen. Die Chancen dafür stehen gut, wie Dominik Jung von Wetter.net weiß: „Wenn wir uns die aktuellen Prognosen anschauen vom Oktober vom US-Wetterdienst NOAA, dann ist das durchaus der Fall. Denn der Monat Oktober könnte zu warm, aber auch leider zu trocken ausfallen.“

Jung warnt sogar vor einem „Heißwinter“. „Die Wahrscheinlichkeit für flächendeckende Schneedecken oder sogar Dauerfrost über längere Zeit, ist eher gering.“ Der Winter könnte zwei bis drei Grad wärmer werden, als im „langjährigen Klimamittel.“

Heißwinter?

Den Traum einer weißen Weihnacht können wir uns also vermutlich jetzt schon abschminken.

Zu warm und zu trocken

Für eine endgültige Prognose sei es zwar etwas zu früh, doch ein Hoch könnte auch im Oktober für warme Temperaturen sorgen. So deuten Daten von NOAA darauf hin, dass in ganz Europa die Temperaturen im Oktober ein bis zwei Grad über dem langjährigen Durchschnitt liegen könnten.

Dazu droht im Süden und Westen Deutschlands weiter Trockenheit und mit weniger Regen als im Durchschnitt. Für einen Goldenen Oktober also beste Aussichten – doch nach dem Sommer mit seinen langen Hitzeperioden immer noch kein richtiges Durchatmen in den Wäldern.

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Kommt der Rekord-Winter?

Auch für die darauffolgenden Monate Dezember, Januar und Februar lässt sich bereits ein erster Trend ermitteln. Konkrete Prognosen für einzelne Tage sind dabei natürlich nicht möglich. Wohl aber eine Vorhersage für die Jahreszeit generell und ein Vergleich zum Mittelwert der vergangenen Jahre: Und da droht uns ein Rekord-Winter.

Winter wird wärmer und nass

Denn auch für diese Monate deuten die Daten von NOAA auf viel zu warme Temperaturen hin. Von der Wunschvorstellung weißer Weihnachten dürfen sich die meisten Deutschen damit wohl leider mal wieder verabschieden.

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Um bis zu drei Grad wärmer als der bisherige Durchschnitt könnte der Winter ausfallen, dazu viele Niederschläge in Form von Regen. Zumindest letzterer wäre nach den langen Trockenphasen ein gern gesehener Gast.

Schließlich war die Trockenheit das größte Problem des Sommers, Waldbrände wurden zur echten Gefahr.

Sonnenschein und warme Temperaturen am Wochenende

Wie die Unwetterzentrale bei Twitter am Freitag mitteilt, macht sich ein Hoch derzeit aber erst einmal am Wochenende in Europa breit. Besser kann der goldene Herbst doch gar nicht starten. In NRW steigen die Temperaturen dann bis auf 26 Grad am Sonntag an.

Schauer und Gewitter am Sonntagabend

Also Sonne pur am Wochenende. Ab dem Sonntag--Nachmittag können sich im Südwesten des Landes NRW dann Wolken bilden, die vereinzelt Schauer und Gewitter bringen, so der DWD.

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Auch die neue Woche startet bewölkt und regnerisch. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte von bis zu 22 Grad.

Auch in Thüringen beispielsweise sorgt ein Hoch für spätsommerliches Wetter. „Gaia“ hat den Freistaat im Griff und beschert dem Thüringer Becken am Sonntag bis zu 27 Grad.

Doch auch wenn es jetzt erst einmal sonnig wird, werden die Tage kürzer. „Die Dunkelheit spüren wir aber erst ab dem Herbst deutlicher. Dann wendet sich die Nordhalbkugel der Erde allmählich immer weiter von der Sonne ab: Wir bekommen weniger Sonnenlicht und längere Nächte“, weiß Matthias Habel, Pressesprecher Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline

Wenn dich also der Herbstblues packen sollte, hat der Experte von Wetteronline ein paar Tipps dagegen parat:

  • Geh' raus an die frische Luft und bewege dich. Schon ein kleiner Spaziergang kurbelt die Produktion von Glückshormonen an.
  • Nimm' ein warmes Bad mit Kräutern. Das dient auch gleichzeitig zu Vorbeugung gegen Erkältungen.
  • Auch wenn du dich bunt anziehst und auf kräftige Farben setzt, kann dich das aus deinem Stimmungstief holen.
  • Farbe darf auch bei Obst und Gemüse nicht fehlen: Das stärkt auch das Immunsystem.
  • Auch ausreichend Schlaf ist wichtig. Genauso wie regelmäßige Ruhepausen. (dav mit dpa)