Greta Thunberg überrascht mit dieser Ankündigung: „Ich bin mit diesem Klima-Ding durch...“

Das ist Greta Thunberg

Anfang 2018 war sie noch eine einfache Schülerin. 2019 ist sie das Gesicht einer globalen Umwelt-Bewegung: Greta Thunberg.

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Hört Greta Thunberg etwa auf für das Klima zu demonstrieren? Mitnichten.

Aber eine Ankündigung bei Twitter überrascht gerade zahlreiche Fans und Follower. Dort schreibt die 16-jährige Greta Thunberg: „Ich bin abgerückt von diesem Klima-Ding...ab jetzt mache ich nur noch Death Metal.“

Doch was steckt hinter den Worten der Klima-Aktivistin?

Greta Thunberg macht „ab jetzt nur noch Death Metal“

Bei Youtube ist ein Video von Greta Thunberg aufgetaucht. Es zeigt die junge Schwedin bei der UN-Klimagimpfel in New York. Doch aus ihrer mittlerweile berühmten Rede hat ein User einen Death-Metal-Song kreiert.

Dafür ist Thunbergs Stimme verändert und mit harten Sounds unterlegt worden. Greta Thungberg nimmt es mit Humor: Sie teilt den Tweet und sammelt somit zahlreiche Lacher.

>> Hier kannst du das Video sehen

„Mit diesem Tweet ist Greta Thungberg nun offiziell die Präsidentin des ganzen Universums“

So schreibt eine Userin: „Oh Gott, diese junge Frau ist so lustig wie furchtlos, engagiert und brilliant.“ Auch bei Metal-Fans sorgt Thunbergs Reaktion für Begeisterung. „Das ist das Beste seit Langem“, schreibt einer, versehen mit dem Hashtag „deathmetalclimatestrike“.

Weitere Kommentare:

  • „Ich kann nicht glauben, dass du ebenfalls so einen guten Humor hast. Du bist großartig!
  • „Mit diesem Tweet ist Greta Thungberg nun offiziell die Präsidentin des ganzen Universums.“
  • „Ich liebe deinen Humor!“

>> Greta Thunberg: Warum so viele die 16-Jährige hassen

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Klima-Aktivistin wäscht Staatsoberhäuptern den Kopf

In ihrer Rede am Montag vor den führenden Staats- und Regierungschefs hatte, erhob die Klimaaktivistin schwere Vorwürfe. „Ich sollte gar nicht hier sein“, so die 16-Jährige: „Ich sollte in der Schule sein.“ Aber die Politiker hätten bei ihrer Aufgabe das Klima zu schützen, versagt: „Schämt euch. Menschen leiden. Sie leiden und sterben.“

„Beginn eines Massensterbens“

„Wir sind am Beginn eines Massensterbens. Und ihr redet nur über Wirtschaftswachstum“, sagte Thunberg. Die Wissenschaft habe seit Jahrzehnten klar gemacht, dass der Klimawandel kommen werde und dass er dramatische Folgen haben werden. Das habe aber niemanden interessiert.

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Das ist Greta Thunberg:

  • Geboren im Januar 2003 in Schweden
  • Die Klimaaktivistin lebt mit dem Asperger-Syndrom
  • Im August 2018 rief sie die Idee von Klimastreiks ins Leben - damals noch ganz allein
  • Aktuell hat Greta Thunberg ihre Schulausbildung unterbrochen, um sich ganz dem Engagement als Klimaschützerin zu widmen. 2020 will sie wieder die Schule besuchen
  • Zuletzt sorgte Greta Thunberg mit einer Rede beim UN-Klimagipfel in New York für Aufsehen

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Ihr krasser Vorwurf: „Ihr sagt, dass ihr die Dringlichkeit versteht. Aber ich glaube euch nicht. Denn dann würdet ihr absichtlich nicht handeln. Aber das würde heißen, dass ihr böse seid. Und das will ich nicht glauben.“

>> Greta Thunberg hält beispiellose Standpauke – und verklagt Deutschland!

Die Mächtigen der Welt würden vortäuschen, dass alles nur „Business as usual“ sei: „Ihr seid nicht erwachsen genug, die Wahrheit zu sagen.“ Sie warf den Politikerin Verrat vor.

Greta Thunberg: Bewunderung und Ablehnung

Für ihre Rede bekam Greta Thunberg gleichermaßen Bewunderung wie Ablehnung. In der Gesellschaft gebe es eine immer breiter Widerstandsbewegung gegen „Fridays for Future“, wie der Medienpsychologe im Gespräch mit DER WESTEN erläuterte.

„Dahinter steckt Widerstand gegen Veränderungen“, so Rothmund. „Die 'Fridays-for-Future'-Bewegung erinnert uns daran, dass das, was wir für das Klima tun, nicht ausreicht und fordert schnellere, radikalere Veränderungen.“ Und Veränderungen machten vielen Menschen schlicht Angst.

Manche kanalisierten ihre Wut und Angst dann eben auf das Gesicht der Bewegung: Greta Thunberg.

Facebook-Gruppe muss offline gehen

Die Facebook-Gruppe „Fridays for Hubraum“, die eine Gegenbewegung zu den Umweltaktivisten sein wollte, musste jetzt vorübergehend offline gehen, weil sogar Morddrohungen gegen Greta Thunberg gepostet worden waren. (mb/fel/pen)