Militärflugzeug bei Trier abgestürzt – Pilot rettet sich mit Schleudersitz

Ein US-Militärflugzeug ist nahe Trier abgestürzt. (Symbolbild)
Ein US-Militärflugzeug ist nahe Trier abgestürzt. (Symbolbild)
Foto: dpa

In der Nähe von Trier ist am Dienstagnachmittag ein Militärflugzeug abgestürzt. Das bestätigte die Polizei in Trier. Gegen 15.15 Uhr wurde der Absturz bei Zemmer-Rodt gemeldet.

Der Pilot des Flugzeugs konnte sich mit dem Schleudersitz retten. Das Team eines Rettungshubschraubers konnte den Piloten bergen. Er kam in ein Krankenhaus. Über seine Verletzungen oder weitere Verletzte gibt es noch keine Informationen. Auch über entstandenen Schaden konnte die Polizei Trier noch keine Angaben machen.

Die Maschine stürzte über einem Waldgebiet ab.

Trier: Militärflugzeug stürzt bei Zemmer-Rodt ab

Die Absturzstelle wurde weiträumig abgesperrt. Die Ursache für das Unglück wird noch ermittelt. Polizei und Rettungsdienst sind vor Ort.

Wie ein Sprecher der Luftwaffe der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag bestätigte, handelt es sich um einen US-Kampfjet vom Typ F 16. Dieser sei im rheinland-pfälzischen Spangdahlem stationiert gewesen. Nur etwa zehn Kilometer vom Absturzort entfernt liegt die Spangdahlem Air Base der US Airforce.

Erst im Juni sind in Mecklenburg-Vorpommern zwei „Eurofighter“ abgestürzt, nachdem sie sich in der Luft berührt hatten.

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2015 stürzte US-Militärflugzeug in Bayern ab

Im August 2015 stürzte ein Kampfjet der US-Armee zwischen Engelmannsreuth und Kirchenthumbach (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) in Bayern ab. Damals war technisches Versagen die Ursache für den Absturz.

Auch damals konnte sich der Pilot des F16-Kampfflugzeugs mit dem Schleudersitz aus der Maschine retten. (jg)