Hund: Frau (29) tötet brutal kleinen Chihuahua – sein Frauchen rastet aus

Hund brutal getötet: Nachdem ihr Chihuahua getötet wurde, ging sein Frauchen ihrem Racheplan nach. (Symbolbild)
Hund brutal getötet: Nachdem ihr Chihuahua getötet wurde, ging sein Frauchen ihrem Racheplan nach. (Symbolbild)
Foto: imago images / Norbert Schmidt

Hildesheim. Schlimme Vorwürfe am Landgericht Hildesheim. Eine Frau (29) soll eine Bekannte mit heißem Wasser verbrüht haben.

Die Tat soll ein Racheakt gewesen sein, die Bekannte soll zuvor auf brutale Art den kleinen Hund der 29-Jährigen getötet haben.

Die 29-Jährige muss sich nun laut dem Onlineportal „news38“ wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten.

Hund auf brutale Weise getötet: Frau nimmt Rache

Schon zum Prozessauftakt gestand die 29-Jährige die grausame Tat. Am Abend der Tat sei ihr klargeworden, dass die Bekannte ihren geliebten Mini-Chihuahua namens Mila brutal getötet habe, sagte die Angeklagte im Landgericht.

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Der Hund sei für sie und ihren Ehemann eine Art Kindersatz gewesen. Ein halbes Jahr vor ihrem Racheakt hatte sie erfahren, was ihrem Tier in der Wohnung der Bekannten offenbar angetan worden war.

Bekannte verstümmelt Hund

Es muss ein schlimmer Anblick gewesen sein. Der Hund lag blutüberströmt, ausgeweidet und mit abgeschnittener Zunge auf dem Fußboden in der Wohnung.

Nach Angaben der „Hildesheimer Allgemeine Zeitung“ sei die Frau in die Wohnung der Angeklagten eingebrochen und habe den Mini-Chihuahua mitgenommen.

Kurze Zeit später soll sie die jetzige Angeklagte angerufen und mitgeteilt haben, dass etwas Schlimmes passiert sei.

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Die hinzugerufene Polizei fand den getöteten Hund dann in der Wohnung. Wie es zu der Tat kam, ist bisher unklar.

Angeklagte nimmt Rache

Im Januar 2018 soll die Angeklagte die Frau dann zwecks einer Aussprache in ihre Wohnung eingeladen haben. Im Anschluss daran habe sich das spätere Opfer im Hausflur mit dem Rücken zur Wohnungstür auf den Boden gesetzt.

Dann setzte die Angeklagte ihren Racheplan in die Tat um. Sie übergoss die Bekannte mit kochendem Wasser.

Wegen der starken Schmerzen soll das Opfer nicht in der Verfassung gewesen sein zu fliehen. Die Angeklagte überschüttete sie anschließend mit einem weiteren Topf mit kochendem Wasser.

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Narben werden bleiben

Dabei habe das Opfer schwerste Verbrühungen an etwa 15 Prozent der Haut erlitten, vor allem im Gesicht und am Oberkörper. Die Frau schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr.

Die zurückbleibenden Narben erinnern das Opfer bis heute an den Racheakt.

Die 29-Jährige steht nun wegen schwerer und lebensgefährlicher Körperverletzung vor Gericht.

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Prozess musste verschoben werden

Der Prozess war ursprünglich für Mai 2019 angesetzt. Die Angeklagte hatte sich zu diesem Zeitpunkt ins Ausland abgesetzt und erschien nicht zum Verhandlungstermin. Seit Sommer sitzt sie laut „news38“ in Deutschland in Untersuchungshaft.

Beide Frauen sollen Heimkinder gewesen sein, die heute 29-Jährige hatte der Bekannten, die Alkoholikerin war, helfen wollen. Nach dem gewaltsamen Tod ihres kleinen Hundes stürzte sie nach eigenen Angaben komplett ab und betäubte sich mit Drogen und Alkohol. (vh/mit dpa)