Pornhub vor dramatischen Problemen: „Sind erschüttert“

Probleme bei Pornhub.
Probleme bei Pornhub.
Foto: imago imges

Pornhub ist eine der beliebtesten Sex-Film-Seiten im Netz: Etwa 64 Millionen Menschen besuchen täglich die Pornowebsite. Dreiviertel der Nutzer sind männlich. Auf Pornhub suchen sie Inspiration, Entspannung und viele, viele Bilder und Videos. Doch nun wird den Zuschauern die Freizeitbeschäftigung erschwert. Denn die Plattform steht vor einem dramatischen Problem, berichtet Spiegel Online. Könnte es das Aus für die kanadische Pornowebseite bedeuten?

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Pornhub erschüttert und enttäuscht

Wer bei Pornhub Sex-Videos von sich hochlädt, kann ordentlich Kohle machen. Porno-Darsteller leben zum Teil von den Einnahmen der Plattform. Doch nun wird ihnen der Boden unter den Füßen weggezogen. Warum? Weil PayPal nicht mehr will. Der Online-Bezahldienst lässt in Zukunft keine Überweisungen an die Darsteller von Pornhub zu. Sie sind gezwungen, andere Wege zu nutzen. Zum Beispiel: Direktüberweisung oder die Kryptowährung Verge.

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Pornhub veröffentlicht auf dem eigenen Blog ein Statement: „Wir sind erschüttert über die Entscheidung von PayPal, die Auszahlungen an über hunderttausend Künstler einzustellen, die darauf für ihren Lebensunterhalt angewiesen sind.“

Auf Twitter und Co. beschweren sich die Kunden von Pornhub:

Pornhub: Nutzer regen sich über PayPal auf

Vor allem betroffen sind die Darsteller von „Model Program“. Über 100.000 Darsteller sind dort registriert. Sie können selbst Videos hochladen und damit Geld verdienen.

Warum PayPal plötzlich die Überweisungen einstellt ist unklar. In den Nutzungsbedingungen steht, dass „bestimmte sexuell ausgerichtete Produkte und Dienstleistungen“ ausgeschlossen werden.

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PayPal-Entscheidung sorgt für Diskriminierung

Begründung von PayPal: illegale Zahlungen. Pornhub soll laut Paypal ohne Zustimmung gehandelt haben.

Ein Pornhub-Sprecher: „Entscheidungen wie die von PayPal und anderen großen Unternehmen schaden nur den Bemühungen, Diskriminierung und Stigmatisierung von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern zu beenden.“

Viele können die plötzliche Maßnahme von PayPal nicht nachvollziehen. Kommentar auf Twitter: „PayPal lässt seit Jahren keine Erotikgeschäfte zu. Warum war Pornhub überhaupt eine Ausnahme?“

Pornhub_Twitter

Die Darsteller sind nun gezwungen, sich neu zu orientieren. Die Twitter-Nutzer versuchen gut zuzureden. Schlagen zum Beispiel Bitcoin als Zahlungsmittel vor. Laut Spiegel Online zahlen aber nur weniger als ein Prozent mit Kryptowährungen.