Wetter: Jörg Kachelmann erklärt außergewöhnliches Wetter-Spektakel – „Mit der Angst zu tun“

Wetter in Deutschland: Mammatuswolken unterscheiden sich in ihrer Form von herkömmlichen. (Symbolbild)
Wetter in Deutschland: Mammatuswolken unterscheiden sich in ihrer Form von herkömmlichen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Jochen Tack

In Deutschland ist das Wetter manchmal einfach unberechenbar. Jetzt erklärt der Wetter-Experte Jörg Kachelmann ein außergewöhnliches Phänomen.

Windstürme sorgen für herausgerissene Bäume, Platzregen für überschwemmte Straßen und Blitz und Donner für Angst und Schrecken. Beim Wetter in Deutschland gibt es aber auch Phänomene, die um einiges seltener vorkommen. Die uns vielleicht sogar Angst machen. Meteorologe Jörg Kachelmann hat auf seiner Webseite über ein heftiges Naturschauspiel aufgeklärt.

Wetter in Deutschland: Kachelmann klärt über Mammatuswolken auf

Die Rede ist von sogenannten Mammutswolken, die zuletzt über Leipzig zu sehen waren. „Einige bekommen es bei ihrem Anblick mit der Angst zu tun, andere finden sie einfach schön“, steht auf der Kachelmann-Website. Es soll ebenfalls Gerüchte geben, dass sie Tornados auslösen. Bisher Gott sei Dank noch nicht. Diese Wolkenart hebt sich von den herkömmlichen Gebilden deutlich ab. Beulenartig schweben sie über uns.

Bei Twitter postet Jörg Kachelmann ein Bild von der Wolken-Sammlung. Es wurde in Taucha in Sachsen aufgenommen:

„Manchmal zeigen sich nur wenige Mammaten, in anderen Fällen ist der halbe Himmel damit überzogen“, schreibt der Wetter-Experte. Diese Wolken erinnern von der Form her an eine Brust. Daher auch der Name Mammatus. Auf Latein bedeutet „mamma“ nämlich „Brust“, „brustartig“.

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Wie dieses Wetter-Phänomen entsteht, ist bisher noch ein Rätsel. Meteorologen glauben, dass sie durch Temperatur- und Feuchteunterschiede entstehen. Wenn die Luft trocken ist, verdunstet der Regen. Dadurch wird die Luft kälter und schwerer. Wenn sie dann nach unten fällt, beult sich sie Wolke nach unten aus. So könnte die Mammatuswolke entstehen.

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Das Wetter-Spektakel bedeutet aber nichts Gutes. Es zeigt, dass in der Gewitterwolke große Instabilitäten und Turbulenzen vorhanden sind, schreibt Kachelmann. (ldi)