München: Chor veranstaltet Weihnachtsfeier – als DAS passiert, sind die Gäste vor Schreck wie gelähmt

Ein Männerchor will sich zur besinnlichen Weihnachtsfeier treffen – doch eine Überraschung des Vorstands kommt bei den Gästen überhaupt nicht gut an. (Symbolbild)
Ein Männerchor will sich zur besinnlichen Weihnachtsfeier treffen – doch eine Überraschung des Vorstands kommt bei den Gästen überhaupt nicht gut an. (Symbolbild)
Foto: imago images / Panthermedia

München. Etwas besinnliche Vorweihnachtsstimmung wollte der Matrosenchor aus München am Sonntagabend verbreiten. Doch wie die „Abendzeitung“ berichtet, geriet die familiäre Feier völlig aus dem Ruder.

Die Weihnachtsfeier von Bayerns ältestem Shantychor (gegründet 1961) fand im Gasthof „Zum Alten Wirt“ in Obermenzing, einem Stadtteil im Nordwesten von München, statt. Während die singenden Seemänner Klassiker wie „O du fröhliche“ oder „Stille Nacht“ zum Besten gaben, kam es jedoch zu einem Eklat!

München: Stripperin überrascht Chormitglieder auf Weihnachtsfeier

Thomas Neuberger (43), erster Vorstand des Matrosenchors, hatte sich eine ganz besondere Überraschung für die Weihnachtsfeier ausgedacht: Er engagierte eine Stripperin, die er als Matrosenmädchen angekündigt haben soll, die gerne im Chor aufgenommen werden will. Doch der Auftritt sorgte bei den Gästen eher für Empörung als Begeisterung.

Ehefrauen, Kinder und Enkelkinder der musikalischen Matrosen waren zur Feier eingeladen – und vor all diesen Leuten zog sich die Stripperin komplett aus. Anwesende berichten davon, dass sich die Frau Sahne auf Brüste und Hintern schmierte und sie den Gästen zum Ablecken anbot. Mehrere Gäste hätten empört den Raum verlassen. „Andere waren wir gelähmt vor Schreck“, erzählt eine Frau der „Abendzeitung München“.

Chor-Vorstand engagiert Stripperin: „Sie ist Bayerns beste“

Vorstand Neuberger bereut das Engagement der Stripperin nicht. „Wir sind Matrosen, wir sind mit allen Wassern gewaschen. Wir haben damit kein Problem“, sagt der 43-Jährige. „Ich wollte mal etwas anderes, Besonderes bieten.“ Die Darbietung der Nackttänzerin sei „auch eine Art von Kunst“, die Stripperin selbst sei „Bayerns beste“. Neuberger habe sie einem bei einem Junggesellenabschied kennengelernt.

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Neuberger ist ehrenamtlicher Kinderbeauftragter im Bezirksausschuss – dass Kinder beim Stripperinnen-Auftritt bei der Weihnachtsfeier anwesend waren, sieht er dennoch unproblematisch. Einige Leute hätten ihre Kinder mitgebracht, obwohl sie von der erotischen Tanzeinlage gewusst hätten, so Neuberger. Die Frage eines vierjährigen Mädchens, wieso sich die Frau bei der Kälte ausziehe, empfand er als amüsant.

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Die Stripperin selbst äußerte sich gegenüber der BILD: „Als ich mit meiner Darbietung begann, waren keine Kinder im Saal. Ich tanze nie vor Kindern.“ Erst während des Auftritts hätten Kinder den Raum betreten. Allerdings sei einer der Väter über ihre Showeinlage informiert worden. „Der Vater sagte, das sei ok“, sagt die 37-Jährige. „Und das war es dann für mich auch.“