„Pleite unter Palmen“ (RTL2): Auswanderin besitzt so gut wie nichts – hat aber ausgerechnet DIESEN Wunsch

Claudia ist der Liebe wegen ausgewandert und hat einen Wunsch.
Claudia ist der Liebe wegen ausgewandert und hat einen Wunsch.
Foto: RTL2

Die neue Sendung „Pleite unter Palmen“ bei RTL2 zeigt, wie verarmte, verschuldete Menschen in einem vermeintlichen Paradies leben. Allerdings nicht wie sich das der Pauschaltourist so vorstellt, sondern unter widrigsten Umständen.

Drei Geschichten erzählt die Sendung „Pleite unter Palmen“ (RTL2), drei Geschichten vom Leben im Ausland, das nicht paradiesisch ist.

„Pleite unter Palmen“ (RTL2) zeigt Geschichten von verarmten Menschen in paradisieschen Gebieten

Da ist Heinz, der deutsche Bäcker, der auf Gran Canaria lebt. Bis vor kurzem hatte er einen Job und eine Wohnung. Doch als er seinen Job wegen zu wenigen Aufträgen verloren hat, konnte er schnell seine Miete nicht mehr bezahlen. Seitdem lebt er in einer Steinhöhle auf der kanarischen Insel, nur mit dem Nötigsten.

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Er hofft aber, dass er bald wieder einen Job findet, bemüht sich täglich darum. Denn er will aus der Steinhöhle raus wieder in eine richtige Wohnung mit Strom und fließendem Wasser. Als das Kamerateam von RTL2 ihn in seine Höhle begleitet, sehen sie: Viel hat der fast 60-jährige Mann nicht.

Einen Stuhl, zwei Kühlschränke ohne Strom, in denen ein paar Lebensmittel, aber auch Klamotten liegen. Warum er denn so wenig Gepäck habe, wird er gefragt?

Heinz lebt in einer Höhle auf Gran Canaria

„Ich bin mit nur einem Koffer angereist, auf Gran Canaria werden Wohnungen alle möbliert vermietet“, sagt Heinz. RTL2 nutzt die Gelegenheit und unterlegt die Situation mit dem Lied „Leichtes Gepäck“ von Silbermond...

Am Ende hat er seinen Job wiederbekommen. Und noch besser: Sein Arbeitgeber hat ihn dabei unterstützt, dass er aus der Höhle rauskommen kann. Er hat ihm eine Wohnung besorgt, für Heinz gibt es zumindest vorerst ein Happy End.

Familie Wegener will unbedingt zurück nach Deutschland

Dann gibt es da noch Rosa und Eugen Wegener und ihre drei Kinder in Paraguay. Sie lebten in Deutschland von Hartz4, wanderten aus, um sich eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Daraus wurde aber nichts, im Gegenteil.

Sie wollen unbedingt wieder nach Hause, das Leben in Paraguay ist zu hart. Doch eine Rückreise aus eigener Tasche kann die Familie nicht bezahlen, der Appell geht an die Deutsche Botschaft: „Bitte fliegt uns heim.“ Am Ende erfüllt die Botschaft den Wunsch, die Familie darf nach Hause. Und auswandern wollen sie auch nie wieder.

Claudia ist der Liebe wegen nach Trinidad-Tobago ausgewandert

Zu guter Letzt gibt es noch die Geschichte der 53-jährigen Claudia. Sie ist der Liebe wegen nach Trinidad-Tobago ausgewandert. Sie hat ihre Liebe, den Einheimischen Darren, geheiratet. Doch die beiden sind komplett pleite, leben von der Hand in den Mund. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der erste Gang am Morgen führt sie an den Strand, bei dem Anblick einer Kokosnuss flippen die zwei aus vor Freude. Schließlich sei das eine ganze Mahlzeit für den Rest des Tages!

Als das RTL2-Team Claudia fragt, ob sie denn dann Shopping vermisst, sagt die ganz deutlich: „Nein, Klamotten sind mir egal. Wenn mal Geld übrig ist, habe ich aber schon einen Wunsch.“

Und der ist so auf dem Boden geblieben: Claudia wünscht sich neue, saubere Handtücher. Die würden ihr schon sehr fehlen.

Handtücher bekommt sie am Ende nicht, dafür aber einen Hilfsjob in einem Luxus-Hotel auf der Insel, mit dem sich das Paar zumindest ein paar Wochen über Wasser halten kann.

„Pleite unter Palmen“ läuft donnerstags um 20.15 Uhr bei RTL2. (fb)