Schwarzkopf: Shampoo-Hersteller wird durch den Kakao gezogen – mit unglaublichen Folgen!

Schwarzkopf wurde vom „Postillon“ gedisst. Das Unternehmen reagiert überraschend. (Symbolbild)
Schwarzkopf wurde vom „Postillon“ gedisst. Das Unternehmen reagiert überraschend. (Symbolbild)
Foto: imago images / Manfred Segerer.

Das Unternehmen Schwarzkopf wurde Opfer der Satire-Seite „Der Postillon“. Dort werden total absurde, aber auch erfundene Geschichten veröffentlicht. Egal ob Politik, Promis oder auch Klimaaktivistin Greta Thunberg. Niemand ist vor den Autoren sicher. Was aber danach mit Schwarzkopf passierte, ist unglaublich. Der Post hatte krasse Folgen, berichtet die „FAZ“.

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Schwarzkopf bekommt Inspiration

„Schwarzkopf stellt Shampoo vor, das einfach nur die gottverdammten Haare säubert und sonst nichts“ lautet die Überschrift des „Postillon“-Artikels. Ganz in dunkelblau und mit weißer Schrift präsentiert die Satireseite auch direkt ein Bild der Shampoo-Flasche. Darauf steht: „Schwarzkopf – Shampoo ohne Schnickschnack“.

Es soll ein Diss gegen Schwarzkopf sein. Denn ein normales Shampoo bekommt man von Schwarzkopf-Hersteller Henkel nicht. Sprüche wie „Lass bolzen gehen!“ oder „Ich fühle mich beschwingt“ sollen das Produkt von Schwarzkopf hervorheben. Es soll etwas Besonderes sein. Doch das nervt, zumindest die Schreiber beim „Postillon“. Deswegen erfinden sie ein neues Schwarzkopf-Shampoo.

Doch damit hat wohl niemand gerechnet. Schwarzkopf produziert tatsächlich das „Shampoo ohne Schickschnack“. Reagieren sogar mit einem Video:

Schwarzkopf bringt „Shampoo ohne Schnickschnack“ raus.

Dazu schreibt Schwarzkopf: „Ein Shampoo ohne Schnickschnack, das einfach nur die verdammten Haare säubert und sonst nichts! Die Haare riechen nach Benutzung einfach nur nach sauberen Haaren.“

Auch auf Twitter reagiert Schwarzkopf:

Die Nutzer feiern Schwarzkopf für das neue Shampoo. Hier einige Kommentare:

  • „Chapeau an euer Marketing!“
  • „Touché Schwarzkopf, touché!“
  • „Ihr habt es verstanden – und zudem noch extrem schnell. Wenn ich das Zeug bei Edeka sehe, kaufe ich es (trotz Glatze) aus Solidarität!“
  • „Das nennt man wohl 'Die dicksten Eier auf der Welt'.“
  • „Haben wollen. Ihr seid die Ritter Sport der Shampoos.“

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Und es geht noch weiter: Schwarzkopf hat 25 Flaschen direkt verlost. Die Nachfrage ist riesig. Nun gibt es das Schwarzkopf-Shampoo auch im Handel. Bei Rewe und dm kannst du es schon online finden. 1600 Exemplare gibt es dort seit letzter Woche. Das Krasse: Bei dm ist das Shampoo bereits ausverkauft.

„Normalerweise gehen wir auf den Handel zu. Hier war es das erste Mal so, dass der Handel auf uns zukam und ein Produkt haben wollte, das es so noch gar nicht gibt“, sagt Nils Daecke, Leiter des digitalen Marketings bei Schwarzkopf. „Das war die schnellste Produkteinführung, die Henkel jemals gemacht hat.“

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Normalerweise dauert es etwa ein Jahr, bis es ein Schwarzkopf-Produkt zu kaufen gibt. Diesmal keinen Monat, berichtet die „FAZ“.