Vulkan: Experten schlagen Alarm und warnen vor explosivem Ausbruch, bereits zwei Tote

Auch glühende Lava trat aus und der Vulkan-Ausbruch wurde von dutzenden Erdstößen begleitet.
Auch glühende Lava trat aus und der Vulkan-Ausbruch wurde von dutzenden Erdstößen begleitet.
Foto: Rouelle UmaliXinHuadpa +++ dpa-Bildfunk +++

Seit dem Wochenende flüchten Menschen vor dem Vulkan Taal auf den Philippinen. Er könnte innerhalb weniger Stunden oder Tage mit einer Explosion ausbrechen. Es gilt die Gefahrenstufe 4 von 5. Der Vulkan liegt südlich der Hauptstadt Manila. Hunderttausende Menschen sind bereits auf der Flucht. Die Katastrophenschutzbehörde habe bereits 53.000 Menschen vor dem Vulkan in Sicherheit gebracht. Zwei Menschen sind gestorben.

+++ Kreuzfahrt: Achtung! Diese Kleidung ist an Bord verboten – es droht sogar der Knast! +++

Vulkan Taal: Schon 33 Mal ausgebrochen

Der Vulkan Taal ist bereits am Sonntag ausgebrochen und aktiv. Er spuckt Lava, Erdstöße kommen hinzu. Auch gab es heftige Ascheregen. Der Vulkan ist so gefährlich aktiv wie seit 40 Jahren nicht mehr. Es könnte aber noch schlimmer kommen, wenn er explodiert.

Es könnte mehrere Monate dauern, bis sich Taal wieder beruhigt hat, sagt der Leiter der philippinischen Seismologie-Behörde Phivolcs, Renato Solidum. Das zeigen auch Erfahrungen aus den letzten Jahrzehnten. Insgesamt 33 Mal ist der Vulkan bereits ausgebrochen, zuletzt 1977.

-------------

Das ist der Vulkan Taal:

  • Der Vulkan liegt auf der philippinischen Insel Luzon
  • Er liegt etwa 60 Kilometer von Manila entfernt
  • Er ist der zweitaktivste Vulkan auf den Philippinen
  • Bereits 1572 kam es zu über 30 Eruptionen
  • 1911 war der schlimmste Ausbruch, 1300 Menschen starben
  • 2002 sorgte eine große Aschewolke für Aufruhr
  • Wegen des Ascheregens starb ein Mann bei einem Verkehrsunfall

-------------

Bereits zwei Menschen sind ums Leben gekommen. Eine Frau (65) und ein Mann (27). Sie sollen nach Angaben der Behörden während der Evakuierung an Herzversagen gestorben sein.

Der Vulkan stößt täglich 5300 Tonnen Schwefeldioxid aus. Folge: Hautreizungen, Schädigung von Augen und der Atemwege. Die riesigen Aschewolken des Vulkans steigen 15 Kilometer hoch in die Luft. Häuser und Straßen auf den Philippinen sind von Asche und Gesteinsbrocken übersät. Die Menschen versuchen vor Ort ihr Hab und Gut zu schützen.

-------------

Top-News:

Wetter: Nach mildem Januar – nun droht uns dieser Hammer

Jan Fedder: Rührende Trauerfeier – Schauspieler Ben Becker benimmt sich total daneben

Michael Wendler: Vertraute verrät jetzt öffentlich – „Laura Müller ist eine ...“

-------------

Vulkan

Menschen wollen ihr Zuhause nicht verlassen

Trotz der Evakuierung im Umkreis von 14 Kilometern wollen etliche Bewohner nicht gehen. Sie wollen bei ihren Tieren und Häusern bleiben. „Der Vulkan ist so unberechenbar, dass wir ihnen sagen, sie können nicht in der Stadt bleiben oder zu ihren Häusern zurück“, sagte Danilo Manala, Polizeichef von Agoncillo. Polizei, Militär und Notfallhelfer versuchen die Menschen aus dem Gebiet zu holen. 460.000 Menschen leben in der Gefahrenzone.

+++ McDonalds: Kundin ordert zusätzliche Sauce – kurz darauf wird sie festgenommen +++

Die Aschewolke von Vulkan Taal sorgte ebenfalls für etliche Flugausfälle. Über 500 Flüge wurden gestrichen. Rund 80.000 Menschen waren davon betroffen. (ldi/dpa)