Nackter „Hartz 4“-Empfänger seit 15 Jahren arbeitslos – seine Begründung schockiert

„Hartz 4“-Empfänger Oliver will nur über 2500 Euro brutto arbeiten.
„Hartz 4“-Empfänger Oliver will nur über 2500 Euro brutto arbeiten.
Foto: Tvnow

Mönchengladbach. „Ohne ‘Hartz 4‘ hätten wir Bürgerkrieg“. Diese Worte schockieren. Es sind Worte von Oliver aus Mönchengladbach. Der 44-Jährige ist bereits seit 15 Jahren arbeitslos – kurz bevor „Hartz 4“ eingeführt wurde. Für Oliver steht seitdem fest: „Arbeit muss sich rechnen.“

In der RTL-ZWEI-Real-Life-Doku „Armes Deutschland“ zeigt der „Hartz 4“-Empfänger und bekennende Nudist seine bescheidene Bleibe in Mönchengladbach. 55 Quadratmeter, drei Zimmer. In die Küche kommt man kaum rein. Zu viel Kram. Im Schlafzimmer darf man nur nackt sein.

Denn Nacktheit ist eine Lebenseinstellung für ihn – und spart zudem noch Geld.

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Nackter „Hartz 4“-Empfänger aus NRW: Krasse Forderung

Viel Platz hat der „Hartz 4“-Empfänger in seinen eigenen vier Wänden nicht. Oder besser, in den Wänden vom Staat. „Mehr zahlt der Staat ja nicht, ich hätte gerne mehr“, so Oliver gegenüber RTL ZWEI. 424 Euro bekommt er monatlich, dazu noch das Geld für die Miete.

Immerhin: Eine Aufgabe hat Oliver im Leben. Diverse Verlage schicken ihm Spiele zum Testen, anschließend folgt eine Rezension darüber. Geld kassiert er dafür nicht, das Spiel darf er aber behalten.

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Und warum keinen bezahlten Job annehmen?

Oliver: „Im Moment bin ich arbeitslos und arbeitssuchend, aber es ist halt nichts da. Ist ja nicht schlimm, ich habe genug zu tun. Ich bin halt ehrenamtlicher Spieletester.“

„Hartz 4“-Empfänger: Arbeitslos aus gutem Grund

Seit circa 15 Jahren ist er arbeitslos. Aus gutem Grund: „Arbeit muss sich rechnen. Ich würde ja arbeiten, wenn es ‘ne ordentliche Arbeit ist. Die ich auch kann, die auch sinnvoll ist und wo man auch ordentlich für bezahlt wird. Wenn das nicht der Fall ist, ist das halt keine Arbeit.“

Sein Brutto-Monatsgehalt soll bei 2500 Euro anfangen. Darunter geht nichts. „Das machen andere, ich mache es bestimmt nicht.“

Seine Meinung: Sonst habe er nichts von der Arbeit. Schließlich müsse er ja dann

  • seine Wohnung selbst bezahlen
  • Versicherungen bezahlen
  • könnte nicht mehr zu Tafel gehen
  • müsste alles selbst tragen

„Moderne Sklaverei“

„Ich kann rechnen. Wer für Mindestlohn arbeitet, der kann nicht rechnen. Das ist Abzocke, das ist moderne Sklaverei“, findet der „Hartz 4“-Empfänger.

Ja, rechnen kann der Mönchengladbacher anscheinend – und weiter Spiele spielen offenbar auch noch eine Zeit lang. (jhe)