Bert Wollersheim und seine Frau: Krasses Gerichtsurteil – „Ich bin nur...“

Bert Wollersheim und seine Ehefrau Ginger Costello standen innerhalb weniger Tage für mehrere Verkehrsdelikte vor Gericht. (Symbolbild)
Bert Wollersheim und seine Ehefrau Ginger Costello standen innerhalb weniger Tage für mehrere Verkehrsdelikte vor Gericht. (Symbolbild)
Foto: imago images / Chris Emil Janßen

Langenfeld / Düsseldorf. Innerhalb von weniger als einer Woche standen sowohl Ex-Rotlicht-Größe Bert Wollersheim (68) als auch seine Frau Ginger (33) vor Gericht.

Wie die „Bild“ berichtet, ging es bei beiden Verfahren um Verkehrsdelikte der Wollersheims. So musste sich Bert am Freitag vor dem Amtsgericht Langenfeld (NRW) für einen mutmaßlich gefälschten TÜV-Stempel an seinem Cadillac verantworten.

Bert Wollersheim in NRW wegen Verkehrssünde vor Gericht

Die Fälschung konnte vor Gericht jedoch nicht nachgewiesen werden. Das Verfahren wurde eingestellt, Bert Wollersheim freigesprochen. Auf Facebook dankte er seinem Verteidiger Carsten Rubarth mit den Worten: „Bester Anwalt.“

Doch nur vier Tage später ging der Ärger mit der Justiz für den ehemaligen Bordellbesitzer weiter. Diesmal im Visier der Richter: Berts Ehefrau Ginger Costello alias Yvonne.

Auch Wollersheims Frau muss vor den Richter treten

Der 33-Jährigen wurde vor dem Amtsgericht Düsseldorf vorgeworfen, am 4. November 2018 ohne Führerschein einen Mercedes auf der Danziger Straße in Düsseldorf gefahren zu haben. Ihr drohen ein 2.000-Euro-Bußgeld und eine einjährige Führerscheinsperre. Der „BILD“ zufolge verteidigte sich Ginger: „Mein Wohnsitz ist in Österreich, ich habe eine slowakische Fahrerlaubnis.“

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Doch das sei laut dem Richter nicht ausreichend. „Wenn Sie sich vorwiegend in Deutschland aufhalten, brauchen Sie aber eine deutsche Erlaubnis“, erklärt er. „Sie sind doch hier verheiratet.“ Wollersheims Frau widerspricht: „Ich bin nur auf Stippvisite hier, etwa zehn Mal im Jahr. Sonst bin ich in Österreich oder auf Mallorca.“

Diese Aussage konnten die Richter in Düsseldorf nicht widerlegen. Die Folge: Auch das zweite Wollersheim-Verfahren in insgesamt fünf Tagen endete mit einem Freispruch. (at)