US-Forscher finden raus: DAS hilft gegen das Altern

US-Forscher finden heraus, wie Alterungsprozesse des Hirns gedrosselt werden können. (Symbolbild)
US-Forscher finden heraus, wie Alterungsprozesse des Hirns gedrosselt werden können. (Symbolbild)
Foto: imago images / Cavan Images

In einer Studie der Stony Brook University fanden US-Forscher heraus, wie Alterungsprozesse des Hirns gedrosselt werden können. Dafür wurden 1000 Menschen im Alter von 18 bis 88 Jahren untersucht. Dabei spielt die richtige Ernährung eine große Rolle.

US-Forscher halten Alterungsprozess auf

Die Probanden mussten für die Studie zunächst ins MRT. Dort konnten die US-Forscher die Kommunikation der einzelnen Gehirnregionen beobachten. Sie wollten feststellen, ob es einen Zusammenhang von Alter und Ernährung gibt.

Zunächst fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verbindungen der Neuronen mit der Zeit schlechter werden. Schon im Alter von 47 Jahren treten erste Anzeichen des Verfalls auf. Ab 60 Jahren nimmt der Alterungsprozess dann rasant zu.

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Die Ernährung hat offenbar eine Schlüsselrolle

Die Studienteilnehmer wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe konnte sich normal ernähren, die zweite Gruppe wurde auf eine kohlenhydratarme Diät (Verzicht auf Reis, Nudeln oder Kartoffeln)gesetzt, steht in der wissenschaftlichen Abhandlung „PNAS“.

In der Studie wurde festgestellt, dass die Ernährung die Stabilität des Hirnnetzwerks beeinflussen kann.

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Hirnverbindungen werden durch Glucose (Zucker) geschwächt. Ketone stärken die Verbindungen hingegen. Ketone entstehen bei der Fettverbrennung, wenn der Körper nicht auf Kohlenhydrate zurückgreifen kann.

Eine kohlenhydratarme Ernährung verbesserte somit die Kommunikation zwischen den Hirnregionen. Auch bei jüngeren Teilnehmern konnten die Wissenschaftler diesen Effekt beobachten.