Krebs: Mutter bekommt Schock-Nachricht – fünf Monate später passiert auch noch DAS

Krebs: Bei einer zweifachen Mutter wurde Darmkrebs diagnostiziert. (Symbolbild)
Krebs: Bei einer zweifachen Mutter wurde Darmkrebs diagnostiziert. (Symbolbild)
Foto: imago images / Panthermedia

Eine erschütternde Nachricht erreichte Familie Rigby im Herbst 2016: Bei Vici (40) wurde Darm-Krebs im vierten Stadium diagnostiziert.

Der „Mirror“ berichtet von Vicis aufwendige Behandlung: sechs Chemotherapien, Operationen an Leber und Darm, Strahlentherapie und dann weitere zwölf Chemotherapien. Doch als hätte die zweifache Mutter damit nicht schon genug zu kämpfen, folgte nur fünf Monate nach ihrer ursprünglichen Krebs-Diagnose der nächste Schock!

Krebs: Mutter erhält Schock-Diagnose – dann trifft es ihren Sohn (4)

Bei Vicis vierjährigem Sohn George wurde eine akute lymphoblastische Leukämie (kurz: ALL) festgestellt. Bei dieser Erkrankung nimmt die Funktion des Knochenmarks rapide ab. Die Folge: Zeitgleich zu seiner Mutter musste sich auch der kleine George in eine lange und aufwendige Behandlung begeben.

„So eine Nachricht kannst du nicht einfach rational verarbeiten“, erinnert sich Vici an den Moment, als sie von Georges Krankheit erfuhr. „Einerseits waren wir in Schockstarre, aber andererseits waren wir bereits so daran gewöhnt, über Krebs zu sprechen und damit zu leben, dass es sich schon fast so anfühlte, als sei das einfach das, was wir tun.“ Die Familie müsse nun nicht nur auf eines, sondern auf zwei medizinische Wunder hoffen.

Lange Therapien für Mutter und Sohn

Und unglaublicherweise traten beide Wunder ein! Nach dreieinhalbjähriger Behandlung im Worcestershire Royal Hospital wurde George (mittlerweile acht Jahre alt) für gesund erklärt. Seine Mutter Vici wurde bereits einige Monate zuvor aus der Behandlung entlassen. „Du glaubst nie, dass dieser Tag kommen wird“, erzählt sie. Man sei jahrelang fest verankert in einer Routine aus Krankenhausbesuchen und einer Krankheit im Fokus der eigenen Lebensplanung.

+++ Krebs: Bahnbrechende Forschung – Kann ein Tumor bald SO besiegt werden? +++

„Dann können wir auf einmal Pläne machen, einen Urlaub buchen und Dinge sorgenlos arrangieren“, beschreibt Vici ihr neues Leben. Sie dankt dem Krankenhauspersonal für deren Arbeit in dieser schweren Zeit: „Das Team in Worcester war wunderbar, ich kann sie gar nicht genug loben.“

+++ Krebs: Frau denkt, Arzt hat sie geheilt – acht Jahre später erfährt sie, was er ihr angetan hat +++

Dem kleinen George wollte die Familie trotz der drei anstrengenden Jahre eine relativ normale Kindheit ermöglichen. Die Behandlung habe ihn nicht davon abgehalten, mit den Hobbys aufzuhören, die auch andere Jungen aus seiner Altersgruppe ausübten. „Er spielt Fußball, geht schwimmen und ist sehr gut in der Schule“, erzählt Vici gegenüber dem „Mirror“. „Er ist sehr aktiv und clever und hat sich nicht einmal über seine Situation beschwert.“ (at)