München: Frau will sich auf Corona testen lassen und wird bitter enttäuscht: „Es ist schon absurd“

München: Eine Frau wurde auf das Coronavirus getestet - und bitter enttäuscht. (Symbolbild)
München: Eine Frau wurde auf das Coronavirus getestet - und bitter enttäuscht. (Symbolbild)
Foto: dpa

München. Bei einer Frau aus München bestand der Verdacht, sie könnte sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Also wurde sie am Dienstag zu einer Teststation in München bestellt. Dabei wurde die Frau bitter enttäuscht.

München: Frau will sich auf Corona testen lassen und erlebt große Enttäuschung

Die Frau hatte nach ihrem Skiurlaub in Südtirol Erkältungssymptome. Damit war es gut möglich, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert hatte. Am Dienstagvormittag wurde sie nach einem „etwas längeren Telefonmarathon“ deshalb zum Tropeninstitut in München-Schwabing bestellt. Die „tz“ berichtet von dem Vorfall.

+++ Coronavirus: WHO stuft Coronavirus offiziell als Pandemie ein ++ Angela Merkel mit Schock-Prognose +++

An dem Institut angekommen, sei die Frau auf eine Schlange mit Verdachtsfällen getroffen, die vor dem Gebäude im Nieselregen gewartet habe. Also habe sich die Frau angestellt und gewartet, dass sie an die Reihe kommen würde. Eigentlich hatte sie gedacht, sie hätte einen Termin abgeschlossen. Doch vor dem Gebäude habe sie über eine Stunde warten müssen.

------------------------

Mehr News:

NASA entdeckt riesigen Asteroiden – mit krassen Auswirkungen für die Menschheit

München: Frauen wollen DESWEGEN Asyl in Deutschland – „Es ist dort tödlich für uns“

Tier verschwindet spurlos – nach elf Jahren passiert plötzlich DAS

------------------------

„Dass man so lange draußen warten muss, hätten sie vielleicht schon vorher sagen können“, ärgert sich die Frau. Noch schlimmer ist aber wohl, dass die Frau dort in einer Schlange voll von anderen Verdachtsfällen haben warten müssen. Sie sagt: „Es ist schon absurd, man steht dort mit lauter Menschen zusammen, die potenziell infiziert sind.“

Testergebnis ist schnell da

Während der Wartezeit seien „munter Geschichten erzählt“ worden, berichtet die Frau weiter. So sei die Stimmung durchaus gelöst gewesen, wobei sie auch erfahren habe, dass viele der Anwesenden zuletzt ebenfalls in Südtirol gewesen seien. Die Erkenntnis dürfte ihr mulmiges Gefühl nicht verbessert haben.

Dann sei die Frau an die Reihe gekommen. Die Mitarbeiter des Instituts seien sehr freundlich, der Test selber allerdings „eher unangenehm“ gewesen. Wenig später habe sie dafür aber schon das Testergebnis erfahren: Sie hat sich nicht mit dem Coronavirus infziert.

Zudem habe die Münchnerin erfahren, warum sie so lange habe warten müssen. Die Zimmer würden nach jedem Test nämlich penibel gereinigt, wie die tz schreibt.